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Ein Vorbild für den Nachwuchs

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Der jetzt 75-jährige Franz Hauser mit seinen Sporttrophäen und den in der damaligen Zeit gebräuchlichen Sprung- und Langlaufskiern. (Foto: S. Hauser)

Viele Erfolge im nordischen Skisport, in erster Linie in der Nordischen Kombination, errang Franz Hauser vom Wintersportverein Reit im Winkl. Danach war er viele Jahre Streckenchef bei den Weltcuprennen in Reit im Winkl. Am heutigen Dienstag feiert er seinen 75. Geburtstag.


Bereits von seiner Jugend an verbrachte der ehemalige Zollbeamte einen großen Teil seiner Zeit auf Sprung- und Langlaufskiern. Zweimal wurde er Bayerischer Jugendmeister in der Nordischen Kombination und einmal auch im Speziallanglauf. Dazu kam ein zweiter Platz im Spezialspringen.

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1958 war er auch noch Deutscher Jugendmeister in der Nordischen Kombination. 1961 gewann er das große internationale Nachtskispringen in Altastenberg in Nordrhein-Westfalen.

Seine Erfolgsserie setzte er dann nach der Juniorenzeit fort. So wurde er 1962 Vierter bei der Deutschen Meisterschaft in der Nordischen Kombination. Sechs Jahre gehörte er in dieser Disziplin der deutschen Nationalmannschaft an. Beim Cup Berauer mit Teilnehmern aus acht Alpenländern wurde er 1966 mit der Mannschaft des Deutschen Skiverbands Dritter in der Nordischen Kombination. Auch ein Bayerischer Meistertitel mit der Vereins-Langlaufstaffel des WSV Reit im Winkl und drei Chiemgaumeistertitel in der Nordischen Kombination gehören zu seiner Erfolgsbilanz.

Nach seiner aktiven Zeit erwarb er sich mehr als 25 Jahre lang als Streckenchef des Wintersportvereins Reit im Winkl mit zahlreichen Weltcuprennen im Langlauf und in der Nordischen Kombination große Verdienste. Unter anderem dafür wurde er im Jahr 2012 mit der Ehrenmitgliedschaft dieses Traditionsvereins ausgezeichnet und erhielt bei der Jahreshauptversammlung in diesem Jahr das Ehrenabzeichen in Gold mit Brillanten. sh