weather-image
20°

Ein Sieg trennt den TSV von der Bezirksliga

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Der Gegner am Boden, der TSV Teisendorf obenauf: So erhoffen sich das die Teisendorfer (hier Manfred Reiter am Ball) auch im Rückspiel gegen die Mannschaft aus Scheyern – dann wäre der Aufstieg in die Bezirksliga perfekt. (Foto: Butzhammer)

Jetzt ist der TSV Teisendorf so weit gekommen, jetzt soll die ganze Mühe natürlich auch belohnt werden. Das Wort »Saisonverlängerung« hat die Elf von Trainer Sepp Aschauer nun bis zum Letzten durchbuchstabiert: Zwei Wochen nach dem offiziellen Rundenende steigt nun am heutigen Samstag (15 Uhr) die alles entscheidende Partie im Kampf um den Aufstieg in die Fußball-Bezirksliga.


Seit die Teisendorfer ihr drittletztes Saisonspiel gegen den späteren Meister SV Saaldorf gedreht haben (ein 0:2 in ein 4:3) haben sie ausnahmslos ordentlich bis stark gespielt. Die beiden finalen Saisonpartien wurden souverän gewonnen (im direkten Vergleich mit dem punktgleichen SV Saaldorf reichte es nicht zum Titel), im ersten Relegationsduell schaltete man eine durchaus starke SG Reichertsheim/Ramsau in zwei Spielen aus (2:1 und 1:1).

Anzeige

»Möglichen Auswärtstoren trauern wir nach«

Heute nun soll der Spielzeit 2015/16 das »i-Tüpferl« aufgesetzt werden. Zumal der TSV Teisendorf mit sehr guten Chancen ins Rückspiel vor eigenem Publikum geht. 0:0 hieß es beim ST Scheyern am späten Mittwochabend vor 750 Zuschauern. »Den möglichen ein bis drei Auswärtstoren trauern wir natürlich nach, ansonsten war’s eine gute Leistung«, so Aschauer, der vor dem großen letzten Heimknaller klarstellt: »Wenn wir aufsteigen wollen, müssen wir jetzt einfach auf eigenem Rasen gewinnen.«

Gegner ST Scheyern ist fraglos eine hohe Hürde, doch die gut 90 Minuten am Mittwoch haben deutlich gezeigt, dass die »Rothosen« das Zeug dazu haben, nun alles klarzumachen. Der Kreuzeck-Schuss von Scheyerns Kapitän Daniel Koller in der Nachspielzeit war allerdings nochmal eine wichtige Warnung.

Gäste reisen mit drei Bussen an

Zumal die Gäste heute auch in punkto Fan-Unterstützung voll dagegenhalten werden. Mit drei Bussen reist der Vizemeister der Kreisliga II aus dem Kreis Pfaffenhofen an. Der Gast hat übrigens viele Parallelen zum heutigen Gastgeber: Wie der TSV Teisendorf scheiterte auch Scheyern punktgleich im Kampf um die Meisterschaft, es gab im Saisonverlauf beiderseits zu viele Remispartien und die Abwehr ist jeweils die Paradereihe.

Sepp Aschauer kann heute personell gut schöpfen. So kann der Trainer auf die A-Jugendlichen zurückgreifen (»Die JFG macht wirklich eine Superarbeit, da profitieren wir sehr davon«), Maxi Streibl ist eventuell wieder fit (er fehlte in Scheyern verletzungsbedingt) und Stürmer Christoph Mitterauer feiert vielleicht sein Comeback.

Nach der Partie steigt im Teisendorfer Stadion die Abschlussfeier einer Saison, die am Ende viel Energie gekostet hat: »Da wollen wir uns jetzt unbedingt selbst belohnen«, hofft Sepp Aschauer, der »mit einem guten Gefühl« an die Seitenlinie geht. sts