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Eishockey-Landesligist Inzell trifft am morgigen Dienstag auf Schlusslicht Regen – Erfolg und Pleite am Wochenende

Ein Sieg muss her: Endspiel um den Klassenerhalt

Der DEC Inzell hat in der Eishockey-Landesliga Nordost mit einem 7:2-Erfolg über den VER Selb 1 b einen Befreiungsschlag landen können. Da fiel auch die Niederlage am Tag zuvor beim ESV Vilshofen mit 4:11 nicht mehr so ins Gewicht. »Wichtig war der Heimsieg, in Vilshofen hatten wir keine Chance. Das war ein übermächtiger Gegner«, meinte Thomas Schwabl nach seinem ersten Sieg als DEC-Trainer.

Dem Inzeller Julian Meyer und seinem Team steht am morgigen Dienstag eine wegweisende Partie bevor. Es geht gegen Schlusslicht Regen – ein Sieg ist dabei Pflicht. (Foto: Wirth)

»Das war Werbung für das Eishockey«

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So zeigten die Inzeller gegen Selb in der heimischen Max-Aicher-Arena bereits in den ersten beiden Dritteln, wo es lang geht. Thomas Plenk, Sebastian Schwabl und Andreas Surauer sorgten für eine 3:0-Führung nach zwanzig Minuten. Danach erhöhten Matthias Schwabl und wiederum Thomas Plenk auf 5:0. »Das war Werbung für das Eishockey und für meine Mannschaft«, freute sich Schwabl.

Er musste aber im Schlussdrittel eine kleine »Mini-Krise« seines Teams beobachten, als die Gäste binnen kurzer Zeit zwei Treffer erzielten, einen davon sogar in Unterzahl. »Darüber reden wir heute nicht. Die Jungs haben die Vorgaben fast alle erfüllt, da kann ich die wenigen Fehler verschmerzen«, so der Trainer in bester Laune. Diese war dann auch im Schlussdrittel prächtig. Als Selb den Torwart vom Eis holte, netzte Andreas Graf mit einem Fernschuss zum 6:2 ein. Wenig später markierte Mike Johnstone das 7:2. Der Kanadier spielte eine überragende Partie und war während der sechzig Minuten Kopf des Spiels der Hausherren. Besonders freute sich Schwabl darüber, dass sein Team diesmal drei Überzahltore erzielte und dazu auch noch zwei Treffer in Unterzahl schoss. »Besser kann es nicht laufen«, so sein Fazit.

4:11-Niederlage: In Vilshofen lief es nicht

24 Stunden zuvor allerdings lief es in Vilshofen für die DEC-Puckjäger nicht. Immerhin steckten die Inzeller nie auf und kamen im Schlussdrittel zu drei Toren am Stück durch Michael Sporysch, Dominik Wallner und Michael Eberlein. Zuvor hatte bei der 4:11-Niederlage Sebastian Schwabl zum zwischenzeitlichen 1:2 getroffen. »Wir hatten zwar ein paar gute Chancen, mehr war aber nicht drinnen«, meinte Schwabl und lobte seine Torhüter Sebastian Fröhlich und Peter Zeller.

Nun kommt es am morgigen Dienstag um 18 Uhr für Inzell zu einem richtigen Endspiel um den Klassenerhalt. Mit dem Team aus Regen kommt das Schlusslicht in die Max-Aicher-Arena. »Da müssen wir unsere Leistung gegen Selb abrufen und dann bin ich mir sicher, dass wir den Dreier machen«, gab sich der Trainer optimistisch.

DEC Inzell - VER Selb 1 b 7:2 (3:0/2:0/2:2). – Tore: 1:0 (13.) Thomas Plenk; 2:0 (14.) Sebastian Schwabl; 3:0 (17.) Christian Surauer; 4:0 (26.) Matthias Schwabl; 5:0 (34.) Thomas Plenk; 5:1 (44.) Pecher; 5:2 (46.) Tausend; 6:2 (54.) Graf; 7:2 (55.) Johnstone. – Strafen: DEC (12) , Selb 1 b (10). – Zuschauer: 210.

ESC Vilshofen - DEC Inzell 11:4 (3:1/4:0/4:3). – Tore: 1:0 (6.) Toth; 2:0 (9.) Simbeck; 2:1 (10.) Sebastian Schwabl; 3:1 und 4:1 (20./26.) Biaha; 5:1 (34.) Zillinger; 6:1 (39.) Suchomski; 7:1 (39.) Weinzierl; 8:1 (41.) Gomow; 9:1 (42.) Suchomski; 9:2 (45.) Sporysch; 9:3 (47.) Wallner; 9:4 (49.) Eberlein; 10:4 (50.) Riebel; 11:4 (51.) Toth. – Strafen: ESC (2), DEC (2). – Zuschauer: 100. SHu