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»Ein sensationelles Spiel«

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Nahm das Tor der Gäste mit Erfolg ins Visier: Inzells Thomas Plenk. (Foto: Wukits)

Dem DEC Inzell ist in der Eishockey-Bezirksliga die Revanche gegen den ESV Gebensbach gelungen. Nach dem 2:6 im Auswärtsspiel konnten die Inzeller das Heimspiel in der Max-Aicher-Arena mit 8:3 gewinnen. Damit sind sie auch im direkten Vergleich besser, das könnte in der Endabrechnung noch bedeutend sein. Im ersten Drittel stellten Luca Engler und Andreas Wieser auf eine 2:0-Führung.


Beide Teams hielten sich im zweiten Drittel mit dem Toreschießen zurück. »Da sind wir defensiv gut gestanden, haben allerdings unsere Chancen nicht optimal genutzt«, so DEC-Trainer Thomas Schwabl.

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Umso fulminanter verlief das letzte Drittel mit einem tollen Offensiv-Spektakel des DEC. Zunächst stellte der nach seiner Handgelenksverletzung wiedergenesene Luca Engler auf 3:0. Die Gäste kamen danach mit einem Doppelschlag zum 2:3-Anschluss. »Da haben wir nicht richtig aufgepasst, aber gleich die richtigen Antworten gefunden«, freut sich Schwabl, der allen seinen drei Reihen ein dickes Lob aussprach. In der Folge erhöhten Andreas Wieser und Sebastian Schwabl auf 5:2, ehe der ESV noch einmal verkürzen konnte. In den letzten fünf Minuten spielten die Hausherren wie entfesselt auf. Zweimal Thomas Plenk und Julian Meyer schraubten das Ergebnis auf 8:3.

»Hut ab, das war aus unserer Sicht ein sensationelles Spiel. Vor allem ist die Abwehr wieder sehr gut gestanden«, bemerkte der Trainer. Er verwies auf seinen Zettel, auf dem nur 15 Schüsse auf das DEC-Tor notiert waren – für Eishockey ein sehr guter Wert.

Damit haben die DEC-Puckjäger mit dem 14:1 am Freitag in Bad Aibling und den Sieg gegen Gebensbach die »Sechs-Punkte-Vorgabe« ihres Trainers erfüllt und grüßen von der Tabellenspitze. Diese gilt es, am kommenden Sonntag (Spielbeginn 17.15 Uhr) beim nächsten Spitzenspiel in Aich zu verteidigen. SHu

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