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Ein Remis, das beiden Teams hilft

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1860-Akteur Sebastian Huber sieht sich von Max Bauer, Florin Defta und Tobias Berz (von links) umringt. (Foto: Weitz)

SB Chiemgau Traunstein: Abfalter, Bauer, Sebastian Mayer, Tobias Berz, Schön (46. Maaßen/90. Johannes Schreiber), Probst, Schneider, Hausner, Dengel, Defta, Marchl.


1860 Rosenheim II: Moller, Paccagnel, Lautner, Höhensteiger, Mühlbauer, Lohmeier, Aimen Hassan, Mohamed Abeid Hamza (46. Martin Huber), Prechtl (84. Baumann), Mohamad Hassan Ali (77. Schenk), Sebastian Huber.

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Schiedsrichter: Yildiz (VfB Forstinning).

Zuschauer: 180.

Tore: 1:0 (35.) Bauer, 1:1 (54.) Sebastian Huber.

Besonderheit: Defta (SB Chiemgau Traunstein) scheitert mit Foulelfmeter an Moller (31.).

Rote Karten: Fehlanzeige. – Gelb-Rote Karten: Fehlanzeige.

Ein Unentschieden, mit dem beide Teams leben können, war das 1:1-Remis im Duell der Fußball-Bezirksliga Ost zwischen dem SB Chiemgau Traunstein und 1860 Rosenheim II. Bei den Balk-Schützlingen dürfte jetzt in Sachen Klassenerhalt alles klar sein und die Kern-Truppe aus Rosenheim bleibt weiter im Kampf um den Landesliga-Aufstieg vertreten.

Die Partie nahm gleich Fahrt auf, wobei die Platzherren im ersten Durchgang die bessere Mannschaft waren. Bereits in der ersten Minute zirkelte Tobi Berz eine Ecke gefährlich nach innen, und 1860-Torsteher Georg Moller konnte nur mit Mühe klären.

Nach fünf Minuten nahm Florin Defta eine Flanke von Georg Dengel direkt – drüber. In der 17. Minute brannte es im Gäste-Strafraum: Eine Flanke von Dominik Hausner segelte vors Tor, Fabian Lautner rettete vor Tony Schneider. Die anschließende Ecke von Defta landete auf dem Kopf von Florian Marchl, ehe Schlussmann Moller gerade noch klärte.

Den ersten Schuss in Richtung Traunsteiner Tor gab in der 20. Minute Mohamad Hassan Ali aus 16 Meter ab – zu hoch angesetzt. Zwei Minuten später zog Maxi Probst aus 16 Meter ab, doch der Ball wurde von einem 1860-Abwehrbein geblockt. Mohamed Abeid Hamza bediente in der 29. Minute Wasti Huber, der allerdings den Ball in guter Position nicht richtig traf.

In der 31. Minute bot sich den Gastgebern die Riesenchance zur Führung: Moller rannte Tony Schneider um, doch der Torwart korrigierte den Schaden gleich wieder und parierte den schwach geschossenen Elfmeter von Defta. Vier Minuten später flankte Schorsch Dengel vom linken Flügel auf den Elfmeterpunkt, wo Max Bauer per Scheitel zum 1:0 erfolgreich war – das zweite Saisontor des Defensivspielers.

Auch für das letzte Glanzlicht der ersten Halbzeit zeichneten die Gastgeber verantwortlich: Dengel hatte im Abschluss nicht das nötige Quäntchen Glück – Außennetz!

Nach der Pause wirkten die Sechziger – auch dank der Einwechslung von Martin Huber – weitaus präsenter. Prompt fiel in der 54. Minute der Ausgleich: Wasti Huber fälschte einen flachen Freistoß von Maxi Mühlbauer zum 1:1 ab – keine Abwehrchance für Andi Abfalter, der diesmal den verletzten Sebastian Schreiber im SBC-Gehäuse vertrat.

Wenig später konnte sich Abfalter auszeichnen, als er gegen Wasti Huber per Fußabwehr klärte (61.). In der 70. Minute kam der ehemalige Nußdorfer erneut in guter Position zum Abschluss, zielte jedoch knapp am kurzen Eck vorbei.

Doch auch die Traunsteiner bemühten sich um das Siegtor. Nach einer Ecke von Defta beförderte Florian Marchl den Ball zu Maxi Probst, dessen Knaller nur knapp den 1860-Kasten verfehlte (73.). Die letzte Möglichkeit, um einen »Dreier« einzutüten, besaß in der Schlussminute die Regionalliga-Reserve, als Martin Huber akrobatisch vom »Fünfer« übers Tor ballerte – das wäre im Erfolgsfall zweifellos ein herrlicher Treffer gewesen.

»Wir können mit diesem Punkt leben – in der ersten Halbzeit war das auf alle Fälle eine ordentliche Leistung unserer Mannschaft«, meinte Manfred Wudy, der Sportliche Leiter der Kreisstädter. »Aufgrund der ersten Halbzeit wäre ein 'Dreier' verdient gewesen«, schlug SBC-Trainer Gerhard Balk in die gleiche Kerbe. »Ich bin mit dem einen Punkt hochzufrieden«, bilanzierte Gäste-Trainer Dieter Kern. Bei 1860 wussten neben »Elfertöter« Moller auch noch die beiden Torproduzenten Maxi Mühlbauer und Wasti Huber zu gefallen. Auf SBC-Seite überzeugten Kapitän Berz, »Torjäger« Bauer und Marchl. Balk konnte nicht seine Wunschformation aufbieten. Neben Stefan Mauerkirchner (18 Saisontreffer) fehlten unter anderem Arthur Wittmann, Jochen Thudt sowie ab der zweiten Halbzeit der zuletzt überzeugende Patrick Schön, der verletzungsbedingt die Segel streichen musste. cs