weather-image
30°

Ein Radrennen mit Hindernissen

0.0
0.0
Bildtext einblenden
»Wer sein Rad liebt, der schiebt ...«: Unter erschwerten Bedingungen kam der Ruhpoldinger Andreas Huber beim Alpe-Adria-MTB-Giro auf den dritten Platz.

Beim Alpe-Adria-Mountainbike-Giro ging das Team Chiemgau EDV mit Andreas Huber und Kathi Zimmermann an den Start. Beide sicherten sich Spitzenplätze.


Bei dieser Veranstaltung – einem Dreiländerrennen – fand der Bergradl-Giro auf einer der bekanntesten und landschaftlich schönsten Strecken von Villach über die Skigebiete Kranjska Gora in Slowenien nach Tarvisio in Italien und zurück über die Grenze in Arnoldstein ins Ziel nach Villach.

Anzeige

Mit 105 km und 1905 hm ist dies eine lange und schnelle Mountainbike-Strecke mit Wald- und Wiesenwegen, aber auch asphaltierten Radwegen.

Vom Start weg von Faak am See ging es 900 Höhenmeter hinauf auf den Jepca-Sattel mit Blick auf das Villachtal und dem Faaker See im Vordergrund.

Bereits im Anstieg bildete sich eine Drei-Mann-Spitzengruppe, bestehend aus den zwei Österreichern Simon Schupfer und Martin Walder und dem Ruhpoldinger Andreas Huber.

Die Gruppe konnte den Vorsprung kontinuierlich ausbauen und arbeitete bis kurz vor dem Ziel gut zusammen. Auch die Anstiege wurden gemeinsam überwunden. Bei der Zieleinfahrt in Villach wurde das Tempo verschärft und es kam vor dem letzten Hindernis zwischen dem Chiemgauer Andreas Huber und dem dann zweitplatzierten Osttiroler Martin Walder zu einem folgenreichen Zusammenstoß mit leichten Verletzungen und Materialdefektes seitens Andreas Huber.

So gewann Schupfer mit einigem Vorsprung vor Walder, und Huber konnte sich mit einem beherzten Zieleinlauf noch den 3. Platz sichern!

In der Damenwertung belege die Bergradl-Newcomerin Katharina Zimmermann aus Nußdorf einen hervorragenden 2. Platz in der Altersklasse und den 3. Platz der Gesamtwertung.