weather-image
15°

Ein Lebenszeichen vom SBC Traunstein II

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Inzells Max Lackner (rechts) und seine Mannschaft liefen in Traunstein schon früh einem Rückstand hinterher. Mateusz Galanek und der SBC II ließen sich ihren 2:0-Sieg gegen den Favoriten aber nicht mehr nehmen. (Foto: Wirth)

Mit einer überzeugenden Leistung hat sich der SBC Traunstein II vorerst vom Relegationsplatz in der Fußball-Kreisklasse IV verabschiedet und den Aufstiegsaspiranten SC Inzell mit 2:0 besiegt. Die Gastmannschaft von Jürgen Biermaier und Schorsch Dumberger hatte nur eine echte Torchance im gesamten Spiel.


In der 15. Minute führte der erste vielversprechende Angriff auch gleich zur Führung der Hausherren: Ein langer Ball von Tobias Berz erreichte auf der rechten Seite Maxi Fenninger, der seinen Gegenspieler und Torhüter Sebastian Schwabl überlief und den Ball ins leere Inzeller Tor zur 1:0-Führung für den SBC einschob.

Anzeige

SBC Traunstein II ist gut auf den SC Inzell eingestellt

Danach waren Torchancen zunächst Mangelware. Die Gäste versuchten ab und an, mit langen Bällen zum Erfolg zu kommen, aber darauf waren die Hausherren eingestellt. Auch mit Kurzpassspiel kam der Tabellenzweite aus Inzell nicht zum Erfolg. Zu allem Überfluss verletzte sich Inzells Fabian Zeidler an der Leiste und musste in der 36. Minute für Andi Wieser ausgewechselt werden.

Nach dem Wiederanpfiff des souveränen Schiedsrichters Bernhard Seitlinger sen. wurde die Begegnung interessanter. In der 48. Minute verlängerte Michel Hernandez einen langen Ball von Sebastian Schwabl per Kopf zu Andi Wieser, doch der kam gegen SBC-Torwart Lars Lewerenz einen Schritt zu spät. Beide prallten zusammen, konnten aber nach kurzer Behandlung weiterspielen.

Zwei Minuten später tankte sich der eingewechselte SBC-Spieler Jan Hintermeier über die linke Seite durch und überspielte auch noch den herauseilenden Torhüter Sebastian Schwabl. Allerdings war anschließend der Winkel zu spitz und Inzells Verteidiger Maxi Lackner schlug den Ball im letzten Moment von der Linie.

Inzell versuchte, das Kommando zu übernehmen und musste dadurch die Abwehr etwas öffnen, wodurch sich zwangsläufig Konterchancen für die Hausherren ergaben. In der 56. Minute versuchte es Mateusz Galanek über die rechte Seite, sein Abschluss aus 15 Meter zischte aber knapp am rechten Pfosten vorbei. Fast eine ähnliche Situation in Minute 71, doch diesmal legte Galanek quer in die Mitte zu Maxi Fenninger. Der reagierte jedoch ziemlich überhastet und verzog neben den linken Pfosten.

Die erste richtig gute Aktion verzeichneten die Gäste in der 76. Minute, als sich der eingewechselte Tali Danso durchsetzte und mit seinem Schuss aus zehn Meter an der Latte scheiterte. Fünf Minuten danach gab es indirekten Freistoß für Inzell im Strafraum. Armin Dumberger legte quer auf Michael Schaffler, aber dessen Schuss wurde eine Beute von Lars Lewerenz im SBC-Gehäuse.

Marc Sowa sorgt für die endgültige Entscheidung

Die endgültige Entscheidung in dieser eher mäßigen Kreisklassenpartie fiel in der 86. Minute: Nach einem Freistoß von Fabio Thomas kam Marc Sowa frei zum Kopfball und vollstreckte zum 2:0-Endstand für Traunstein. Inzell hatte kurz vor Ende der Partie zwar noch eine Möglichkeit durch einen Fernschuss von Michael Schaffler, doch dessen Knaller aus 20 Meter wurde im letzten Moment zur Ecke geklärt, die nichts mehr einbrachte.

Der überglückliche SBC-Trainer Gerry Straßhofer jubelte lautstark nach dem Schlusspfiff: »Meine Mannschaft hat genau das umgesetzt, was wir besprochen haben. Die Inzeller Stärken im Angriffsspiel sind uns bekannt, doch auch diese Mannschaft hat Schwächen und die haben wir genutzt.« Traunstein klettert nach dem Sieg auf Tabellenrang 11, Inzell bleibt weiterhin Zweiter. hw