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Ein Gesamtsieg und zahlreiche Podestplätze

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Er freut sich über die gute Bilanz des deutschen IBU-Cup-Teams: Trainer Remo Krug. (Foto: DSV)

Mit den Wettbewerben in Minsk-Raubichi (Weißrussland) wurde für die Biathleten die Saison im IBU-Cup beendet. »Die Bilanz ist insgesamt auf jeden Fall positiv«, freut sich Remo Krug (Inzell) – in erster Linie für das Herrenteam im IBU-Cup verantwortlich – aus dem deutschen Trainerteam.


So gab es – wenn auch denkbar knapp – den Gesamtsieg für Lucas Fratzscher (WSV Oberhof) in der Wettkampfserie. Und im Nationencup belegten sowohl die deutschen Herren als auch die Damen jeweils den zweiten Platz.

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Rang zwei vor Russland »sehr erfreulich«

Die Herren (7224 Punkte) mussten sich nur den dominierenden Norwegern (7759) beugen, »aber dass wir vor Russland [7203 Punkte] gelandet sind, ist schon sehr erfreulich.« Rang vier ging übrigens an die Ukraine (6619) vor Frankreich (6370). Bei den Damen lag Russland (7506) ganz vorn, dahinter folgte das DSV-Team (7223) vor Schweden (7008), der Ukraine (6929) und Norwegen (6791).

»Allein bei den Herren hatten wir in dieser Saison 18 Podestplätze, bei den Frauen waren es ebenfalls etliche«, zeigt sich der 57-Jährige sehr zufrieden. Und bei den Männern verfehlte zum Beispiel Roman Rees (SV Schauinsland/Stützpunkt Ruhpolding) – vor dem Finale war er noch Gesamtfünfter gewesen – als Gesamtelfter nur deshalb einen Top-Ten-Platz in der Gesamtwertung, weil er zuletzt statt beim IBU-Cup-Finale im Weltcup eingesetzt war.

Einige Starts im Weltcup erkämpft

Das ist ja auch das Ziel der stärksten Athleten: sich über gute Leistungen im IBU-Cup für die höchste Wettkampfebene des Biathlons zu empfehlen. Das gelang in dieser Saison unter anderem Philipp Nawrath (SK Nesselwang/Stützpunkt) – der ja auch im Weltcup beeindruckende Leistungen ablieferte – und zeitweise Lucas Fratzscher. Insgesamt wurden in dieser Saison 13 Herren des DSV im IBU-Cup eingesetzt. Für einige von ihnen war es zunächst einmal die Chance, sich überhaupt auf international hohem Niveau messen zu können.

»Natürlich können es nicht alle nach oben schaffen, aber es gab vielfältige Einsatzmöglichkeiten, und jeder weiß, wo er noch Reserven hat und was zu tun ist.«

Ähnlich ist das Bild bei den Frauen. Hier schafften es mit Stefanie Scherer vom SC Wall/Stützpunkt Ruhpolding (4./555 Punkte) auch Vanessa Voigt (WSV Rotterode/526) als Sechste und Maren Hammerschmidt vom SK Winterberg/Stützpunkt Ruhpolding (396/10. Platz) sogar drei Sportlerinnen unter die Top Ten der von Elisabeth Högberg (Schweden/693) gewonnenen Gesamtwertung.

Damit hätte sich das deutsche Trio sportlich für das Weltcup-Finale qualifiziert, aber es dürfen nur maximal zwei Sportlerinnen pro Nation über die IBU-Cup-Quote zusätzlich zum offiziell nominierten Weltcupteam eingesetzt werden. Allerdings ist Stefanie Scherer in dieser Woche ohnehin schon beim Weltcup in Kontiolahti (Finnland) dabei.

Vorverlegung als »gute Entscheidung«

Beim IBU-Cup-Finale jedenfalls wurden die letzten Wettbewerbe wegen der schwierigen Witterungsbedingungen um einen Tag vorgezogen. »Das war eine gute Entscheidung. Zum Glück hat es in der Nacht vor den letzten Rennen noch einmal Frost gegeben, und so waren die Bedingungen auch in Ordnung«, zeigt sich Krug erleichtert.

Pech hatte beim Finale Marion Deigentesch (SV Oberteisendorf), die nach dem ersten Wettkampf erkrankt abreisen musste. Aber auch sie ist ein gutes Beispiel für den Wert des IBU-Cups, hatte sie sich doch während der Saison durch gute Leistungen im IBU-Cup zwischenzeitlich ihr Debüt im Weltcup erkämpft.

Nun steht die Saison für alle Beteiligten kurz vor dem Ende, und nach einer kurzen Phase mit noch etwas lockerem Training haben die Sportler und Sportlerinnen dann einmal etwas Pause. Zwar stehen die Termine noch nicht ganz fest, aber offizieller Start des Trainings wird Anfang oder Mitte Mai sein. Dann wird dafür gearbeitet, die erbrachten Leistungen möglichst zu bestätigen – oder sogar noch zu verbessern. who

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