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Ein gelungener Saisonabschluss

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Sie zeigte in dieser Saison besonders gute Leistungen: Gabi Hirschbichler aus Inzell.

Ganz im Zeichen der Turbulenzen bei der DESG stand das Weltcupfinale der Eisschnellläufer im weißrussischen Minsk. Nach dem Rücktritt von Sportdirektor Robert Bartko und Bundestrainer Jan van Veen waren die Ergebnisse etwas in den Hintergrund gerückt. Das galt für die beiden Inzeller Teilnehmer Gabi Hirschbichler und Moritz Geisreiter.


So erreichte Hirschbichler zusammen mit Claudia Pechstein und Ersatzläuferin Michelle Uhrig in der Teamverfolgung den dritten Platz, das heißt im Gesamtweltcup sogar den zweiten Platz. An diesem Erfolg hatte Roxanne Dufter vom DEC großen Anteil, denn sie war ja während der Saison regelmäßig (statt Uhrig) im Team angetreten. Doch wegen einer Krankheit fehlte Dufter in Minsk.

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Deutliche Worte fand Hirschbichler zum Rücktritt des Bundestrainers. »Ich finde das sehr schade und es ist meiner Meinung nach ein großer Verlust für das deutsche Eisschnelllaufen«, so die 34-Jährige. »Die Zusammenarbeit in den beiden vergangenen zwei Jahren mit Jan van Veen war eine unglaublich lehrreiche. Ich konnte mich unter ihm technisch, physisch und mental noch einmal enorm verbessern und bin ihm wirklich sehr dankbar«, so die Inzellerin nach der wohl besten Saison ihrer Karriere.

Lange hatte sie ihre Form bei der EM, Sprint- und Allround-WM sowie im Weltcup halten können. »Auch zweimal Top 15 bei den Olympischen Spielen waren gute Ergebnisse, obwohl ich mir da ein bisschen mehr gewünscht hätte«, gibt sie zu. »Der Verlauf des Teamlaufs in Korea ist immer noch bitter für mich«, schildert sie die Enttäuschung nach der verfehlten Medaille. Jetzt freut sich Gabi Hirschbichler riesig darauf, wieder länger zu Hause zu sein.

Dieses Gefühl kann ab sofort Moritz Geisreiter länger und intensiver genießen. Der 30-Jährige bestritt in Minsk über die 5000 Meter das letzte Weltcuprennen in seiner Karriere. »Es war ein gutes Rennen, ich hatte ein gutes Gefühl«, so der Langstreckenspezialist nach dem sechsten Platz. »Ich habe genau gespürt und gefühlt, was meine Schienen unter den Füßen machen.« Ärgerlich war für ihn der unglückliche Wechsel mit Patrick Beckert, was schließlich zur Disqualifikation seines Kontrahenten führte. »Danach sind mir in der Schlussphase etwas die Körner ausgegangen. Mit der Platzierung kann ich aber leben.«

Im Gesamtweltcup kam Geisreiter auf den siebten Rang. »Das kann ich so stehen lassen und nehme ich in den Ruhestand mit. Nachher sind mir schon viele Gedanken durch den Kopf gegangen und es war sehr emotional«, gab er zu.

Letztendlich zeigte sich auch Trainer Danny Leger mit seinen Schützlingen zufrieden. »Die Gabi hat über die ganze Saison starke Leistungen gezeigt. Der verdiente Lohn war der zweite Rang in der Endabrechnung in der Teamverfolgung.« Auch Moritz Geisreiter habe in seinem letzten Rennen einen guten Eindruck hinterlassen. »Er hat alles rausgeholt, ein wenig hatten wir sogar mit einem Podiumsplatz spekuliert«, meinte Leger. SHu