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Ein Fall für die ganze Familie

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Er hielt sich in Inzell gut: Franz Mayerbüchler. (Foto: Weitz)

Ein Fall für die ganze Familie war der Einsatz von Franz Mayerbüchler junior beim Eisspeedway-Grand-Prix in Inzell.


Tatkräftig unterstützt wurde der 19-Jährige von seinem Papa Franz (60) – der ja bis vor kurzem noch selbst als Pilot aktiv war – und seinem Bruder Peter (17). Aber auch Mama Marianne und seine Schwester Katharina sahen von der Tribüne aus zu, und sogar Opa Heinz war im Training dabei, um das Treiben seines Enkels zu beobachten.

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Franz Mayerbüchler junior bestritt heuer seine zweite komplette Saison im Eisspeedway, »und es waren schon mehr Rennen als im vergangenen Winter«, freut er sich.

Der angehende Zerspanungsmechaniker hat noch rund eineinhalb Jahre Berufsausbildung vor sich. Sein berufliches Wissen »hilft mir schon auch zum Teil bei der Arbeit am Motorrad«, so der 1,92 Meter lange Inzeller. Wegen seiner Größe »muss der Lenker ein bissl höher eingestellt werden«, erklärt er. Bei der Arbeit am Motorrad wird er auch von Motorentuner Hans Heimann (aus der Nähe von Hannover) unterstützt, auf dessen Material schon Papa Franz senior gesetzt hatte und der auch für Stefan Svensson (Schweden) die Motoren bearbeitet.

In der heimischen Garage teilen sich Papa und Sohn Franz dagegen die Arbeit am Motorrad »etwa fünfzig zu fünfzig auf«, wie der junior erklärt.

Natürlich gibt es auch Tipps vom Papa zur Fahrweise. Für den 60-Jährigen sind die Einsätze seines Sohnes »viel aufregender, als wenn ich selbst gefahren bin. Da habe ich das Tempo gar nicht so gemerkt, aber wenn man zuschauen muss ...«

Dass man gerade in dieser Sportart viel Erfahrung braucht, um nach vorne zu kommen, ist dem jungen Inzeller bewusst. Daher will er sich Schritt für Schritt an die internationale Klasse heranarbeiten. Dass dies nicht einfach ist, hatte er zuletzt beim Roelof-Thijs-Pokal in Assen gesehen: Das ganz hohe Tempo mancher Konkurrenten konnte er noch nicht mitfahren, »aber wenn du etwas zu langsam fährst, wird das Motorrad unruhiger«, stellte er fest.

In Inzell fuhr er schon schnelle, auch wenn er an beiden Tagen nur je einmal zum Einsatz kam. »Am Samstag habe ich schon ganz gut mithalten können« freut er sich.

Auch im Sommer wird er Motorsport betreiben und einige Supermoto-Wettkämpfe absolvieren. Und im nächsten Winter geht es dann wieder auf dem Eis zur Sache ... who