weather-image

Ein direkter Konkurrent kommt

5.0
5.0
Bildtext einblenden
Der Kirchanschöringer Yunus Karayün hat seine Rot-Sperre abgesessen. Er wird morgen wohl in die Startformation zurückkehren. (Foto: Butzhammer)

Zum ersten Rückrunden-Heimspiel der Saison in der Fußball-Bayernliga Süd hat der SV Kirchanschöring am morgigen Samstag um 14 Uhr die SpVgg Hankofen-Hailing zu Gast. In der Vorrunde gingen die Gelb-Schwarzen bei der 0:2-Niederlage in Niederbayern leer aus, auch am vergangenen Wochenende (0:5 bei Jahn Regensburg II) lief’s ganz und gar nicht rund für die »Anschöringer«, die somit in zweierlei Hinsicht auf Wiedergutmachung brennen.


Inwieweit Trainer Patrick Mölzl im vorletzten Heimspiel 2016 – am 19. November kommt noch der FC Ismaning ins Stadion an der Laufener Straße – die Startformation im Vergleich zum vergangenen Sonntag verändern wird, ist noch offen. Klar ist laut Mölzl auf alle Fälle, dass der offensivstarke Yunus Karayün nach abgelaufener Rotsperre in die Anfangself zurückkehren wird.

Anzeige

»Reaktion auf letzte Woche zeigen«

Der frühere Burghauser war beim 3:0-Heimsieg am 15. Oktober gegen den TSV Rain am Lech des Feldes verwiesen worden – in den beiden Auswärtsspielen danach beim FC Gundelfingen (0:0) und zuletzt beim Jahn II war man ohne Torerfolg geblieben. Karayüns Rückkehr liegt also auf der Hand.

Ganz allgemein formuliert Ex-Profi Mölzl die Spekulationen über eine veränderte SVK-Elf so: »Es werden diejenigen Leute spielen, die uns vermitteln, dass sie verstanden haben, worum es geht.« Fakt sei, dass es knapp eine Woche nach der Klatsche bei der Drittliga-Reserve auch gegen den punktgleichen Tabellenzwölften Hankofen »sehr schwer« werde, meint der Cheftrainer. Die Gäste seien ein direkter Konkurrent, so Mölzl, aber diesmal hätte der SVK »ein Heimspiel«. Zudem sei er überzeugt, dass seine Crew »eine Reaktion auf letzte Woche zeigen will«.

Die Gäste sind mit acht Unentschieden gemeinsam mit Tabellenführer SV Pullach und dem FC Ismaning die Remis-Könige der Bayernliga. Acht von 18 Partien der von Vitus Nagorny trainierten Niederbayern endeten ohne Sieger. In der Fremde weist die SpVgg eine ausgeglichene Bilanz auf (2-4-2), was ihr Rang zwölf in der Auswärtstabelle einbringt.

Allerdings sind die Kicker um Torjäger Christian Liefke (sieben »Kisten«/Platz 8 in der Torschützenliste) seit zwölf Spielen ohne Sieg, was natürlich auch ein wenig am Selbstvertrauen nagt. Insofern sollten die Kirchanschöringer, unterstützt von ihren tollen Fans, morgen durchaus realistische Siegchancen haben.

Die Heimbilanz der Truppe um Kapitän Albert Eder stimmt ja: Vier Siege, zwei Remis und zwei Niederlagen sind eine Statistik, die den SVK als siebtbestes Heimteam des 18er-Feldes ausweist. Hätte man auch auswärts (nur ein Sieg in zehn Begegnungen) ähnlich zuverlässig gepunktet, wäre wohl der Abstieg schon jetzt kaum noch ein Thema... cs