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Dufter setzt auf Nachwuchsakteure

Nach dem ersten Heimsieg in der Eishockey-Landesliga gegen den ESV Burgau haben es die Spieler des DEC Inzell kurz krachen lassen. Bei der anschließenden Kabinenfeier mit den Fans ging es hoch her, wie zu erfahren war. »Das haben sie sich auch verdient«, sagt der sonst strenge Trainer Pino Dufter, um dann das Training wieder anzuziehen. Schließlich geht es am heutigen Freitag um 20 Uhr zum Tabellenvierten nach Landsberg. Am Sonntag gibt dann der EV Fürstenfeldbruck in der Max-Aicher-Arena seine Visitenkarte ab. Spielbeginn ist um 18 Uhr.

Vor den beiden Spielen plagen Pino Dufter personelle Probleme. Zu den zahlreichen Verletzten hat sich nun auch Routinier Thomas Schwabl gesellt. Aus dieser Not machte Dufter zuletzt aber bereits eine Tugend: Er setzte auf die sehr jungen Spieler, so zum Beispiel Matthias Meyer, der gegen Burgau den 4:3-Siegestreffer erzielte. »Das ist im Hinblick auf die neue Saison gar nicht schlecht«, weiß der erfahrene Trainer.

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Heute in Landsberg sieht Dufter sein Team als krassen Außenseiter. »Die sind normalerweise eine Nummer zu groß, aber wir werden kämpfen«, verspricht er. So wird die Taktik der Inzeller daraus bestehen, das Mitteldrittel und die neutrale Zone dicht zu machen. Dazu will man den Favoriten wenig Raum lassen. Fraglich ist noch, wer das Gehäuse des DEC hüten wird. Zuletzt zeigte Ludwig Märkl gegen Burgau eine überragende Leistung. Aber auch Peter Zeller wartet auf seine Chance. »Das wird wohl eine Bauchentscheidung«, verrät der Trainer.

Für das Heimspiel am Sonntag gegen Fürstenfeldbruck sieht die Ausrichtung der Inzeller etwas offensiver aus. »Wir werden die 'Brucker' früher attackieren und versuchen, sie schon im Offensivdrittel zu Fehlern zu zwingen«, erklärt Dufter und fügt hinzu: »Wir brauchen eine konzentrierte Leistung und das Glück, das wir zuletzt gegen Burgau hatten.« SHu.