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Dritter Waginger Dreier in Folge?

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So will er auch in der Partie gegen den TuS Raubling wieder seine Schützlinge motivieren: Werner Lorant. (Foto: Butzhammer)

Der TSV Waging scheint dank Werner Lorant topfit zu sein für den beinharten Abstiegskampf in der Fußball-Bezirksliga Ost: »Die Jungs sind sehr fleißig, mit der Laufbereitschaft bin ich absolut zufrieden«, erklärte der frühere Bundesliga-Trainer vor dem Heimspiel der »Seerosen« am morgigen Samstag um 14 Uhr im Wilhelm-Scharnow-Stadion gegen den jenseits von Gut und Böse platzierten TuS Raubling (Rang sieben).


Zuletzt gelangen den Wagingern bekanntlich zwei Siege in Folge – beide Male blieb man ohne Gegentreffer. Ganz zur Freude von TSV-Innenverteidiger Stefan Hinterreiter: »Wir haben zwar zuletzt in Heimstetten einige Chancen ausgelassen, aber aus meiner Sicht auch in dieser Höhe verdient gewonnen.« Enorm wichtig sei auch gewesen, dass Schlussmann Tom Würnstl beim Stand von 1:0 für Waging (Endstand: 3:0) bei einer sehr guten Chance der gastgebenden Regionalliga-Reserve »eine starke Parade« (Hinterreiter) gezeigt und somit den Ausgleich vereitelt hatte.

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Doch gute Leute im Kasten hatte Lorant ja schon immer: Das war bei seinem UEFA-Cup-Sieg im Jahr 1980 als Spieler mit der Frankfurter Eintracht (Jürgen Pahl) nicht anders als in seiner Trainer-Laufbahn beim TSV 1860 München, wo er es mit Klasse-Torhütern wie Rainer Berg, Daniel Hoffmann, Michael Hofmann, Simon Jentzsch oder dem viel zu früh verstorbenen Bernd Meier zu tun hatte.

Nun also scheint sich der Ex-Oberfeldkirchner Würnstl fast nahtlos in die Reihe von Lorants vorzüglichen Schlussleuten einzureihen. Nur 0,75 Gegentore im Schnitt pro Spiel unter der Regie von »Werner Beinhart« sprechen Bände.

Im Vergleich zum vergangenen Sonntag wird der Waginger Kader keine großartigen Veränderungen erfahren. »Das Aufgebot wird wohl das gleiche sein wie gegen Heimstetten II«, sagt Hinterreiter, der dennoch vor übertriebener Euphorie warnt. »An unserer Situation hat sich am letzten Wochenende eigentlich nichts geändert: Obwohl wir drei Punkte gegenüber den Ebersbergern aufgeholt haben, liegen wir immer noch hinter ihnen.« Dennoch habe man keinen Druck, gewinnen zu müssen, »auch wenn wir natürlich zu Hause punkten beziehungsweise etwas Zählbares verbuchen wollen.«

Raubling sei eine sehr unangenehm zu bespielende Mannschaft, erklärt Hinterreiter, »der TuS hat nach einer kleinen Durststrecke am letzten Wochenende wieder gewonnen und den Klassenerhalt fix gemacht. Somit kann die Mannschaft gegen uns unbeschwert aufspielen.«

Doch auch in Waging ist der Optimismus wieder groß. »Offensiv konnten wir aus meiner Sicht gegen Miesbach und Heimstetten überzeugen – diesen Trend wollen wir weiter bestätigen«, so Hinterreiter.

Laut Lorant werde es auch gegen die Inntaler – die er übrigens am vergangenen Freitag beim 3:2 gegen den ESV Freilassing beobachtet hat – darauf ankommen, »dass wir laufen, laufen, laufen, beißen und kämpfen.« cs