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Dritte Niederlage in Folge für den SC Inzell

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So war es immer wieder: Die Berchtesgadener (hier Florian Popp, links) klärten vor den Inzellern (hier Michi Schaffler). (Foto: Weitz)

Momentan ist der Wurm drin beim SC Inzell. Das allein am Fehlen der beiden Stammspieler Fabian Zeidler und Andi Dießbacher festzumachen, erscheint zu einfach. Zu »allem Übel« stellte sich diesmal mit dem TSV Berchtesgaden ein Team in Topform vor, das es den Inzellern zusätzlich erschwerte, aus der Krise herauszukommen.


Somit geht die 0:3-Niederlage auch aufgrund der besseren Chancen vollauf in Ordnung. Für den SCI war es die dritte Niederlage in Serie, für die Gäste der vierte Dreier in Folge.

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Couragierter Beginn des SC Inzell

Mit dem Beginn der Partie zeigten sich die Schützlinge des Trainerduos Biermaier/Dumberger durchaus gewillt, nach zuletzt zwei Niederlagen dem Negativtrend ein Ende zu setzen und begannen sehr couragiert. Armin Dumberger tankte sich auf der linken Seite durch, doch seine scharfe Hereingabe jagte Sebastian Hagn aus acht Meter knapp neben den linken Pfosten (8. Minute). Es folgte die nächste gelungene Aktion der Hausherren. Nach Doppelpass von Panitz und Schaffler kam das Leder zu Dumberger, aber dessen Schuss aus zehn Meter lenkte Stefan Schach mit einer starken Parade um den Pfosten (13.).

Die erste gute Aktion der Gäste brachte auch gleich den Führungstreffer mit sich. Christian Lindner setzte sich auf der rechten Seite unwiderstehlich durch, zog aus 13 Meter knallhart ab und der Ball landete, allerdings unter Mithilfe von Inzells Torwart Berni Hallweger, in der 17. Minute zum 0:1 im kurzen Eck. Nur zwei Minuten später fast der zweite Gegentreffer, als TSV Kapitän Robert Reichlmeier den Torhüter ausspielte, allerdings im Abschluss etwas zu unkonzentriert war. So konnte Inzells Verteidiger Florian Rieder das Leder im letzten Moment vor dem leeren Tor entfernen.

Nach einer halben Stunde versuchte es Lukas Lackner aus der Distanz, doch der Knaller des Inzeller Mittelfeldspielers zischte knapp über das rechte Kreuzeck. Inzell war in dieser Phase der Partie leicht tonangebend, aber die besseren Chancen verbuchten die Gäste. In der 34. Minute jagte Christian Lindner den Ball aus 20 Meter flach ans Außennetz. Zwei Minuten später machte es der TSV-Spielmacher besser. Eine Flanke von Martin Förg köpfte er unhaltbar ins lange Eck und es stand nun 0:2 aus Inzeller Sicht.

Nach dem Wechsel wussten die Hausherren dem nichts entgegenzusetzen. Berchtesgaden war einfach bissiger und die Abwehr um Dirigent Florian Popp stand sehr sicher, sodass sich für den SC wenige Möglichkeiten ergaben.

Cemalettin scheitert an starkem Hallweger

Berchtesgaden hatte in der 57. Minute den dritten Treffer auf dem Fuß. Reichlmeier bediente den eingewechselten Ucar Cemalettin, der allein auf Hallweger zulief. Der SC-Torhüter reagierte fantastisch und hielt seine Mannschaft im Spiel.

Die Entscheidung in dieser Partie fiel jedoch kurz darauf in der 66. Minute, allerdings hätte Schiedsrichter Michael Alt aus Waging durchaus auf Foul an Torhüter Berni Hallweger entscheiden können. Ucar Cemalettin rempelte im Strafraum den Inzeller Torhüter, kam so in Ballbesitz und flankte gefühlvoll auf den freistehenden Robert Reichlmeier. Der TSV-Sturmführer hatte keine Mühe per Kopf den Ball aus einem Meter über die Linie zu drücken - 0:3, die Entscheidung.

In der Folge verwalteten die Gäste den Vorsprung und Inzell wusste keine Antwort darauf. Die letzte gute Aktion dieser Partie hatten die Hausherren kurz vor Ende, aber eine Dumberger-Flanke jagte Michi Schaffler volley über den Querbalken. So blieb es beim verdienten Sieg der Gäste, die damit weiter nach oben klettern und nun schon auf Platz drei der Tabelle stehen. Inzell dagegen rutschte nach der dritten Niederlage in Folge auf den fünften Platz ab. hw