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Dreimal Silber im Gepäck: Was für eine starke Ausbeute

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Die »Big Five« von Heerenveen: Die Inzeller Eisschnellläufer (von links) Isabell Kraus, Maira Jasch, Leonie Mayrhofer, Felix Motschmann und Leo Huber ließen in Heerenveen mit guten Ergebnissen aufhorchen. (Foto: Andreas Kraus)

Mit drei Silbermedaillen im Gepäck sind die Inzeller Nachwuchs-Eisschnellläufer von den Viking Race aus Heerenveen zurückgekehrt. Dieser Wettbewerb gilt als inoffizielle Europameisterschaft für die jungen Kufenflitzer. So belegten in ihren Altersklassen Felix Motsch- mann, Maira Jasch und Leo Huber den jeweils zweiten Platz.


Knapp an einer Medaille vorbei lief Isabell Kraus in der C 2. Sie belegte am Ende den vierten Rang. Freuen konnte sich in dieser Altersklasse Maira Jasch, die hinter Patricia Koot aus den Niederlanden Zweite wurde. »Ich bin echt sehr zufrieden, leider hat es um 0,6 Punkte nicht ganz zum ersten Platz gereicht. Das ist aber nicht so schlimm, der zweite Rang ist auch super und es war eine tolle Erfahrung«, freute sich die junge Sportlerin.

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Über die 500 Meter schaffte sie in ihrem zweiten Lauf über diese Distanz mit 41,72 Sekunden eine persönliche Bestzeit. In den Einzelplatzierungen wurde sie über 500 Meter Zweite und Dritte. Die 1000 Meter bewältigte sie als Vierte und die 1500 Meter als Zweite.

Für Felix Motschmann war das Viking Race kein Neuland. Er hatte sich bereits die Jahre zuvor immer wieder dafür qualifizieren können. »Meine Ergebnisse waren sehr gut. Immerhin bin ich auf drei von vier Strecken persönliche Bestzeiten gelaufen. Der zweite Gesamtrang freut mich sehr«, bilanzierte Motschmann. Die Bestzeiten in der Klasse B 1 gelangen ihm über 500 Meter in 37,19 Sekunden, über 1000 Meter in 1:13,23 Minuten und auf der 1500 Meter-Distanz in 1:54,37 Minuten. Nicht ganz klappte es über die 3000 Meter, dort wurde er Sechster. Damit blieb er hinter dem Gesamtsieger Tim Prims aus den Niederlanden.

Für einen Paukenschlag sorgte in der D 1 Leo Huber mit dem zweiten Platz hinter Ben-Lukas Drechsler aus Crimmitschau. In dieser Klasse mussten die jungen Sportler viermal über die 500 Meter antreten. In allen Rennen wurde Huber jeweils Zweiter und holte sich in 43,22 Sekunden eine persönliche Bestzeit ab. Einen beherzten Wettkampf lieferte über vier Strecken Isabell Kraus und zeigte mit dem vierten Platz ihr großes Talent. Mit 2:96,90 Minuten lief sie über 1500 Meter so schnell wie noch nie in ihrer Karriere. Ein Achtungserfolg gelang ihr mit dem dritten Rang über die 1000 Meter in 1:23,30 Minuten. Hier war sie sogar schneller als Maira Jasch.

Etwas unter Wert geschlagen wurde Leonie Mayrhofer, die in der B 1 den 14. Platz belegte. Für den Inzeller Trainer Andreas Kraus waren die Ergebnisse seiner Sportler der Beweis, dass sich die konzentrierte Arbeit von der Vorbereitung bis zu den Saisonhöhepunkten gelohnt hat. »Das System funktioniert. Wir haben tolle Plätze erreicht und sind sehr gute Zeiten gelaufen«, bemerkte Kraus.

Maira Jasch bescheinigte er eine starke kämpferische Leistung, während sich Felix Motschmann mit schweren Gegnern in seiner Klasse messen musste. Gefreut habe ihn die Entwicklung von Leo Huber. Dieser stammt aus einem Kindergartenkurs, bei dem er vom ehemaligen Stützpunkttrainer Markus Eicher entdeckt wurde. Zufrieden war er zudem mit dem vierten Platz von Isabel Kraus und auch Leonie Mayrhofer hätte seine Erwartungen erfüllt. »Die Entwicklung hier in Inzell passt, wir sind auf einem guten Weg«, sagte Kraus. Insgesamt überzeugte das ganze deutsche Team, das hinter den Niederlanden in der Nationenwertung den zweiten Platz eroberte. SHu

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