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Dreifachsieg bei den Schülerinnen 14

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Volle Konzentration: Auch das Schießen war eine der Disziplinen beim Biathlon-Bayerncup, der in Ruhpolding ausgetragen wurde.

Für den heimischen Biathlon-Nachwuchs gab es beim Bayerncup in Ruhpolding mit dem Schwerpunkt Athletik die erste Standortbestimmung für die kommende Saison. Dabei konnte sich die neue Trainergemeinschaft für den heimischen Nachwuchs – mit Martina Seidl, Ludwig Günther, Andreas Fichtner und Alexandra Grießenböck – über insgesamt positive Ergebnisse freuen. Dies gilt vor allem für den Wettbewerb bei den Schülerinnen 14, bei dem die Podestplätze komplett an die Trainingsgruppe Ruhpolding gingen.


Für jede Disziplin gab es Platzierungspunkte, dabei wurde Rang 1 mit 30 Zählern belohnt. Im Bereich Athletik waren ein Sprint, eine Balanceübung, ein Parcours, Liegestütze, Sprungschritte und eine Rumpfübung gefordert. Daraus ergab sich eine Athletik-Gesamtplatzierung. Die Punkte für diese Gesamtplatzierung wurden verdoppelt. Hinzu kamen die Zähler aus der Platzierung im 3000-m-Lauf und aus dem Schießen.

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Bei den »Einsteigern« (Schüler 13) ging der Sieg bei den Mädchen (7) mit 110 Punkten an Lisa Hartmann (SK Nesselwang). Antonia Kollmeier vom SC Bergen (77) belegte Rang 7. Bei den vier Buben musste sich Toni Noll (SC Ruhpolding/100) als gemeinsamer Gesamtzweiter mit Gabriel Wolpert (SC Bad Tölz/100) nur dem im 3000-m-Lauf und in der Athletik dominierenden Michael Palicka (SC Bad Tölz/114) beugen. Toni Noll war mit 160 Ringen (jeweils liegend) klar bester Schütze.

Ab der Klasse S 14 wurde je einmal liegend und einmal stehend geschossen. Hier erwies sich Lina Reichenberger (WSV Aschau/168 Ringe) als treffsicherste Teilnehmerin. Damit wurde sie unter 16 Sportlerinnen mit 94 Gesamtpunkten Dritte. Gesamtsiegerin wurde Sophia Spark (SC Traunstein/110 Punkte). Sie wurde Zweite über 3000 m, dominierte in der Athletik und war drittbeste Schützin. Gesamtzweite wurde Julia Kink (WSV Aschau/103). Sie gewann den 3000-m-Lauf in starken 11:59,6 Minuten knapp vor Spark (12:01,1). – Die weiteren Platzierungen: 6. Iva Moric, WSV Bischofswiesen 80 Punkte; 8. Julia Eicher, SC Inzell 71; 10. Lilli Anfang, SC Bergen 64; 13. Vanessa Kern, SC Ainring 50; 15. Leandra Lotter, SC Ruhpolding 48.

Bei den neun S-14-Buben wurde Michael Arsan (SC Vachendorf/102 Punkte) knapp hinter Erik Roller (SK Nesselwang/105) Zweiter. Über 3000 Meter hatte Arsan hinter Erik Hafenmair (SK Nesselwang/11:48,2) sowie Roller (11:58,7) in 12:04,6 Minuten Rang 3 belegt. In der Athletik wurde Arsan ebenso Zweiter wie im Schießen (134). Rang 6 im Gesamtklassement erkämpfte sich Elias Seidl vom SC Ruhpolding, der mit 125 Ringen (81 und 44) drittbester Schütze war.

Je 12 Teilnehmer waren in der AK 15 bei Mädchen und Buben am Start. Bei den Mädchen setzte sich Magdalena Plenk vom SC Inzell über 3000 Meter (12:19,4) durch, wurde Fünfte im Bereich Athletik und fiel im Schießen (142/82 und 60) etwas zurück. Dennoch wurde sie hinter Isabel Neugebauer (116 Punkte) und Annika Stichling (beide SC Neubau/96) mit 89 Punkten Gesamtdritte.

Nur einen Zähler dahinter folgte Marlene Fichtner vom SC Traunstein als Vierte. Sie überzeugte besonders als Zweite im Bereich Athletik und war sogar im Liegendschießen (92 Ringe) hervorragend. Doch im Stehendanschlag (54) lief es diesmal nicht nach Wunsch. Platz 12 ging an Lea Marie Hartmann (SC Traunstein/57).

Bei den Schülern 15 gab es einen heimischen Doppelsieg durch Markus Scheck (WSV Aschau/103) vor Max Hanke (SK Berchtesgaden/100). Hinter Lorenz Weber (SC Neubau/90) folgte ein heimisches Trio: 4. Linus Maier, WSV Aschau, 89; 5. Valentin Lagler, SK Berchtesgaden 84; 6. Silvio Riehl, WSV Aschau 79. Ulrich Paale (SK Berchtesgaden/69) wurde Neunter.

Silvio Riehl hatte mit herausragenden 11:04,9 Minuten den 3000-m-Lauf dominiert. Max Hanke, (11:54,0), Valentin Lagler (11:55,4) und Markus Scheck (11:56,8) lieferten sich einen harten Dreikampf um die nächsten Plätze. Scheck war zudem Bester in der Athletik vor Hanke.

Doch es ging bei diesem Wettbewerb nicht nur um die Platzierungen. Ein weiteres Ziel ist es, dass Trainer und Athleten sehen konnten, wo in der weiteren Saisonvorbereitung noch besonders intensiv gearbeitet werden muss. who