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Waging empfängt am Samstag um 14.30 Uhr Vorjahres-Vize Kolbermoor

Drei Punkte zum Lorant-Abschied?

Auf eine gute Kulisse hoffen die Verantwortlichen des Fußball-Bezirksligisten TSV Waging im Heimspiel am morgigen Samstag um 14.30 Uhr gegen den SV/DJK Kolbermoor. Nicht nur deshalb, weil der Vorjahres-Vizemeister seine Visitenkarte abgibt, wird im Wilhelm-Scharnow-Stadion einiges los sein, sondern auch wegen des Abschieds von Werner Lorant und Beppo Benkert. Das Trainerduo hatte die »Seerosen« im Frühjahr – freilich auch wegen der Miesbacher Fusion – vor dem Abstieg in die Kreisliga bewahrt.

Der TSV Waging will Werner Lorant am Samstag mit einem Sieg verabschieden. (Foto: Butzhammer)

»Es war eine kurze, aber einzigartige Ära«, so Wagings Abteilungsleiter Stefan Hinterreiter, »wir hoffen deshalb, dass zum Abschied von Werner und Beppo, den wir unmittelbar vor dem Anpfiff vornehmen werden, viele Fans kommen«.

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Zudem hofft man im Waginger Lager, dass der Abstieg nicht nur um ein Jahr hinausgezögert wurde, sondern auch unter den Lorant/Benkert-Nachfolgern Tschoner/Kranich vereitelt werden kann. Zuletzt setzte es eine 0:2-Niederlage beim SC Baldham-Vaterstetten, die in Ordnung geht, »denn meines Erachtens hatten wir im gesamten Spiel keinen Zugriff auf den Gegner und somit auch so gut wie keine Torchance«, bilanziert Hinterreiter. Damit wurde auch eine kleine Serie beendet – zuvor hatte der TSV vier Begegnungen en suite ungeschlagen überstanden.

Die Kadersituation hat sich indes nach wie vor nicht richtig entspannt, so fiel jüngst Manuel Sternhuber aus. Auch gegen Kolbermoor können Bruno Tschoner und Robert Kranich nicht annähernd mit dem vollen Kader planen.

Trotzdem gibt es Punktehoffnungen, zumal die Jochen-Reil-Elf aus Kolbermoor mit drei Niederlagen im Gepäck anreist. »Sie sind trotzdem sehr gefährlich, vor allem bei Standards, und haben mit Patrick Eder einen der Top-Torjäger dabei«, warnt Hinterreiter, der sich »nach vorne endlich mehr Durchschlagskraft« wünscht. Zudem müsse man »giftig in die Zweikämpfe gehen, jedoch nicht unfair«. cs