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Sie zeigte sich auch bei der Biathlon-EM am Arber treffsicher: Franziska Hildebrand schoss im Sprint fehlerfrei und erkämpfte sich die Silbermedaille. Foto: dpa

Drei Medaillen für das DSV-Team

Hildebrand EM-Zweite vor Hettich – Fratzscher holt Bronze bei Männern


Wieder eine Medaille bei den Männern und sogar Silber und Bronze bei den Frauen: Die deutsche Mannschaft ist bei der Biathlon-EM am Arber weiter auf Erfolgskurs. Im Sprint der Frauen wurde Franziska Hildebrand (WSV Clausthal-Zellerfeld/Stützpunkt Ruhpolding) Zweite vor Janina Hettich (SC Schönwald), im Sprint der Männer holte diesmal Lucas Fratzscher (WSV Oberhof) Bronze für die Auswahl des Deutschen Skiverbands.

Der 27-Jährige (+ 22,9 Sekunden/1 Schießfehler) musste sich nur dem neuen Europameister Erlend Bjöntegaard (Norwegen/26:39,4 Minuten/0) sowie dem Russen Nikita Porschnew (+ 20,6/0) geschlagen geben. Bei 120 Teilnehmern auf der 10-km-Strecke war Justus Strelow (SG Stahl Schmiedeberg/ + 43,6/1) als Fünfter der zweitbeste Deutsche. Auch Dominic Schmuck (SC Schleching/+ 57,0/1) als Elfer verschaffte sich noch eine gute Ausgangsposition für den Verfolgungslauf, der am heutigen Samstag (10.30 Uhr) ausgetragen wird. Rang 16 gab es für Philipp Horn (SV Frankenhain/+ 1:17,6/2), Rang 22 für Simon Kaiser (WSV Oberhof/+ 1:44,9/2). Für Matthias Dorfer (SV Marzoll), der zum Auftakt im Einzellauf noch Bronze erkämpft hatte, lief es diesmal nicht ganz so gut. Doch mit Rang 48 (+ 2:48,0/2) schaffte auch er den Einzug in den Verfolgungslauf, in dem er sich noch um mehrere Ränge verbessern möchte.

Bei den Frauen kam diesmal die im Einzellauf noch geschonte Franziska Hildebrand zum Einsatz. Und die 34-Jährige trumpfte gleich groß auf: Nur die Norwegerin Ragnhild Femsteinevik (21:52,7/0) war um 3,7 Sekunden schneller als die ebenfalls fehlerfrei schießende Hildebrand. Dritte wurde Janina Hettich (+ 25,9/1), doch auch Sophia Schneider (+ 53,0/1) vom SV Oberteisendorf überzeugte: Die 24-Jährige holte sich den 14. Platz.

Nicht in den Kampf um die vorderen Ränge unter den 106 Teilnehmerinnen eingreifen konnte das restliche Trio des Deutschen Skiverbands. Doch hinter Hanna Kebinger (37./+ 1:54,6/3) vom SC Partenkirchen und Juliane Frühwirt (48./ + 2:18,5/3) vom SVM Tambach-Dietharz schaffte es auch noch Marion Wiesensarter (58./+ 2:42,8/3) vom SV Oberteisendorf unter die besten 60. Sie ist damit beim Verfolgungslauf am heutigen Samstag (13.30  Uhr) mit dabei. Für Wiesensarter geht es heute vorwiegend darum, sich mit einem guten Jagdrennen noch ein Stück nach vorne zu schieben. Dagegen haben Hildebrand und Hettich abermals den Gewinn von Edelmetall zum Ziel. who

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