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Drei Mannschaften kämpfen gegen den Abstieg

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Für Dominik Oswald (Mitte) und den TSV Fridolfing besteht nur mit Schützenhilfe des SC Inzell noch die Chance auf den Spitzenplatz. Am anderen Tabellenende müssen Michael Biedermeier (links) und Dominik Lindner mit dem SV Laufen um den Klassenerhalt kämpfen. (Foto: Wirth)

Zwei Spieltage vor Schluss in der Fußball-Kreisklasse IV müssen der TSV Tittmoning (1. Platz/57 Punkte) und der TSV Fridolfing (2./52) nicht mehr zittern – die ersten beiden Plätze und damit die Meisterschaft und die Aufstiegs-Relegation sind ihnen sicher. Am Tabellenende gibt es dagegen noch einen spannenden Dreikampf um den möglichen Klassenerhalt in der Relegation.


Allerdings kann Fridolfing am Sonntag um 15 Uhr (alle Spiele werden zeitgleich angepfiffen) in Vachendorf auch noch mal für Spannung im Kampf um die Meisterschaft sorgen – dazu muss die Mannschaft von Trainer Bernhard Zeif jedoch einen Sieg holen und das wird nicht einfach: Der SC Vachendorf (4./40) ist das stärkste Heimteam der Liga und musste bisher noch keine Niederlage auf dem eigenen Rasen einstecken. Da wird sich auch Fridolfing als zweitbeste Auswärtsmannschaft (9 Siege, 3 Niederlagen) schwertun.

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Fridolfing muss dabei zudem auf Schützenhilfe des SC Inzell (3./40) hoffen. Der Drittplatzierte tritt beim Tabellenführer Tittmoning an und will seine Erfolgsserie fortsetzen: Mit 8 Siegen und 3 Niederlagen ist Inzell die zweitbeste Mannschaft der Rückrunde. »Jetzt wollen wir versuchen, Fridolfing noch ein bisschen zu ärgern«, sagt Inzells Trainer Jürgen Biermaier. Abgehakt sei die Saison für seine Mannschaft nämlich noch nicht. »Ich werde lieber Dritter als Sechster«, betont Jürgen Biermaier. »Jetzt spielen wir ganz befreit und zum Teil richtig schönen Fußball. Das ist auch gut für die nächste Saison, diesen Schwung wollen wir mitnehmen.«

Während an der Tabellenspitze schon Klarheit herrscht, ist es am unteren Ende noch spannend: Schlusslicht Laufen (14./16) kann mit zwei Siegen noch den Sprung auf einen Relegationsplatz schaffen – und will sich beim SV Kirchanschöring II (7./36) auch von der deutlichen 1:5-Niederlage gegen Fridolfing am vergangenen Wochenende rehabilitieren.

Im Kellerduell zwischen der DJK Otting (13./18) und dem FC Bischofswiesen (12./18) wird sich entscheiden, ob eine der beiden Mannschaften noch Chancen auf einen Nichtabstiegsplatz hat – 5 Punkte beträgt der Abstand zwei Spiele vor Schluss aber bereits. Den besseren Lauf hat momentan Bischofswiesen: Nach einer Hinrunde ohne Sieg hat sich die Mannschaft inzwischen vom letzten auf den Relegationsplatz vorgekämpft und zuletzt den SC Anger mit 3:1 besiegt, während Otting erst einen Rückrundensieg gefeiert hat. Die DJK empfängt als heimschwächstes Team der Liga (4 Siege, 8 Niederlagen) mit Bischofswiesen die schlechteste Auswärtsmannschaft (1 Sieg, 11 Niederlagen).

Der ASV Grassau (11./23) kann den beiden abstiegsbedrohten Mannschaften mit einem Sieg aber schnell einen Strich durch die Rechnung machen: Gewinnt der ASV beim TSV Berchtesgaden (6./36) ist der Klassenerhalt für Grassau gesichert – für die drei Mannschaften am Tabellenende kann maximal die Relegation die Rettung bringen.

Gerettet ist der TSV Traunwalchen (10./31) bereits ebenso wie der nächste Gegner SC Anger (8./26). Auch im Duell zwischen dem BSC Surheim (5./38) und dem ASV Piding (9./33) geht es am Sonntag nur noch um Punkte für den Platz in der Abschlusstabelle. jom