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Drei Heimkämpfe zum Abschluss der Ringersaison

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Kein Spaß sind die Kämpfe zumeist für die Kontrahenten des Traunsteiner Ringers Ivan Dobrev (rotes Trikot), der hier im Bayernliga-Duell in der Vorrunde gegen seinen Westendorfer Gegner Simon Einsle siegte. (Foto: Wittenzellner)

Nach einer gut dreimonatigen Saison mit – bei manchen Ligen – bis zu 14 Begegnungen setzen die heimischen Ringervereine nun an diesem Samstag zum Schlussspurt an. Mit diesem Kampftag endet der Ligabetrieb 2014, die Planungen laufen bei manchen Vereinen indes bereits für das kommende Jahr an. Bis auf eine Ausnahme haben sich alle Vereine für den Verbleib in ihren jeweiligen Ligen auch für das kommende Jahr sportlich qualifiziert. Nur der TSV Trostberg muss den Gang eine Liga tiefer antreten.


In der II. Bundesliga Süd zeigte sich der SV Wacker Burghausen zunächst dominierend, hatte zuletzt allerdings von seiner Stärke durch einige verletzungsbedingten Ausfälle etwas eingebüßt. Gegen den in diesem Jahr deutlich schwächeren Tabellenvorletzten ASC Bindlach wäre alles andere als ein deutlicher Erfolg eine Überraschung. Der nicht zum Aufstieg in die I. Liga verpflichtende Meisterschaftserfolg wurde aber nach Niederlagen gegen den SV Johannis Nürnberg »verspielt«. Der SC Anger, der sich im Laufe der Saison steigern konnte, hat Chancen auf den 3. Tabellenplatz, um den sich auch noch der ASV Urloffen und RKG Freiburg 2000 bemühen.

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In der Oberliga kommt es zum Duell der Tabellenschlusslichter TSV Trostberg und dem AC Penzberg. Die Alzstädter können an den Ringern vom Werdenfelser Land nicht mehr vorbeiziehen und steigen in jedem Fall in die Bayernliga ab. Dennoch wollen sich die Trostberger in eigener Halle mit einem Sieg von ihren Fans verabschieden.

Bayernligist TV Traunstein steht nach sorgenvollem Auftakt mit knappen Niederlagen und einem immer größer werdenden Kader an Verletzten in der Tabelle auf einem sicheren Nichtabstiegsplatz. Auch im Falle einer Niederlage beim TSV Westendorf II steht der Absteiger mit den Allgäuern bereits fest.

Zu einem Derby kommt es am letzten Kampftag zwischen der Reserve des SC Anger und dem TSV Berchtesgaden, der wieder eine ganze Reihe an Zuschauern mit in die Schulturnhalle in Aufham mitbringen dürfte. Die Gastgeber – selbst ohne Chance, sich noch für die Aufstiegskämpfe zur Bayernliga zu qualifizieren – sind favorisiert und haben auch den Vorrundenkampf in Berchtesgaden mit 18:10 gewonnen.

Wenig erfolgreich verlief die Saison für Burghausens Reserve, die nur einen Kampf für sich entscheiden konnte. Gleichzeitig bieten die unteren Ligen insbesonders auch für junge Ringer die Chance in dem oft anspruchsvollen Ligabetrieb erste Erfahrungen zu machen. Burghausen ist an diesem Samstag bei entsprechender Aufstellung dem TV Feldkirchen durchaus ebenbürtig, auch wenn man in der Vorrunde mit 20:36 verloren hatte. Die letzten Mattenduelle finden auch noch in der Schüler-Grenzland-Liga statt. Anger bekommt es dabei mit Berchtesgaden zu tun, der TSV Trostberg empfängt den TV Traunstein. awi