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Drei Heimkämpfe für die heimischen Ringervereine

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In den Traunsteiner Plänen eine feste Größe: Christoph Köberlin (rotes Trikot) sorgte für viel Freude beim TVT und siegte wie hier beispielsweise im Kampf gegen Aichach. (Foto: Wittenzellner)

Nach dem emotionalen Derby in der II. Liga, in der Spitzenreiter SV Wacker Burghausen den SC Anger niedergekämpft hat, geht es für die Salzachstädter nun zum neuen Schlusslicht WKG Weitenau-Wieslet. Burghausen ist Favorit. Auf Anger hingegen wartet mit dem TSV Westendorf gleich der nächste Kracher, der nun in der Schulturnhalle in Aufham auflaufen muss. 7:16 hieß es im Hinkampf aus Angerer Sicht. Die Mannschaft zeigte sich aber in den vergangenen Mattenduellen stärker, sodass mit einem knapperen Ausgang gerechnet werden darf.


In der Oberliga ist der TSV Trostberg gegen den Zweitliga-Absteiger TSV Burgebrach Außenseiter. Die Punkte gegen den Abstieg dürften mehr in den Heimkämpfen gegen leichtere Gegner zu holen sein.

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Der TV Traunstein will in der Bayernliga weiter Boden gut machen und hat sich einen Sieg gegen den ASV Neumarkt vorgenommen, wenngleich die Oberpfälzer über einen weitgehend gleichmäßig gut besetzten Kader verfügen. Viel wird auf den Aufstellungspoker ankommen, um die Leistungsträger optimal einzusetzen. In der Landesliga Süd hat der Tabellenzweite SC Anger II nur dann noch eine Chance auf den Titelgewinn, wenn er den bisher erst einmal geschlagenen SC Isaria Unterföhring besiegen kann, was sich als große Hürde herausstellen dürfte. Der TSV Berchtesgaden trägt im wieder erwartet gut besuchten Heimkampf gegen den TSV Kottern die Favoritenrolle.

In der Nachwuchsliga, der Grenzlandliga, findet noch ein Gerangel um die Plätze statt. Der Sieger steht mit dem AC Wals aber bereits fest, der klarer Favorit in Berchtesgaden ist. Der SC Anger dürfte die Nase gegen die KG Vigaun/Abtenau vorne haben. Ausgeglichen werden die Staffeln des TV Traunstein und des SV Wacker Burghausen erwartet.

In der 1. österreichischen Bundesliga ist derweil der große »Showdown« angesagt: In zwei Mattenduellen werden an diesem Samstag und am Samstag in einer Woche der Meistertitel ausgekämpft. Dabei muss der hohe Favorit AC Wals zuerst auswärts beim KSK Klaus antreten. Alles andere als ein Gesamtsieg und damit eine Wiederholung des Meisterschaftserfolges der vergangenen Jahre wäre eine Überraschung. awi