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Doppelte Freude bei der DM

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Toni Tremmel absolvierte den ersten Durchgang mit Laufbestzeit und wurde so am Ende Deutscher Meister. (Foto: Wegscheider)

Zum Abschluss der Deutschen Alpinen Skimeisterschaften am Regionalzentrum Götschen stand bei den Herren der Slalom und für die Damen der Riesenslalom auf dem Programm. Gestartet wurde der Renntag mit dem Slalom der Herren und hier legte Toni Tremmel vom SC Rottach Egern mit Laufbestzeit im ersten Durchgang den Grundstein für seinen ersten Deutschen Meistertitel.


Allerdings durfte er sich diesen mit Sebastian Holzmann vom SC Oberstdorf teilen, denn der diesjährige WM-Starter schob sich mit der zweitbesten Laufzeit in Durchgang zwei noch ganz nach vorne und somit landeten beide zeitgleich auf Platz eins.

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»Es ist einfach schön, ganz oben zu stehen, egal ob mit dem Toni oder alleine«, erklärte Sebastian Holzmann. Auch Toni Tremmel war überglücklich über seinen ersten nationalen Titel: »Ich habe mich heute einfach gut gefühlt und schon der erste Durchgang ist mir gut gelungen. Zum ersten Mal Deutscher Meister und das zusammen mit dem Sebi – einfach cool!«

Der 3. Platz ging an Fabian Himmelsbach vom SC Sonthofen, der sich mit Laufbestzeit in Durchgang zwei noch einen Platz auf dem Podest sicherte. Rang vier ging an den Österreicher Simon Rueland. Erst dahinter platzierten sich mit Linus Straßer vom TSV 1860 München und Stefan Luitz (SC Bolsterlang) die Arrivierten des Deutschen Skiverbands. Linus Witte vom SC Bad Aibling, der noch vor einer Woche den FIS-Slalom am Jenner dominiert hatte, und Julian Rauchfuss von der RG Mindelheim belegten zeitgleich Rang sieben.

Ein knappes Rennen gab es beim Riesenslalom der Damen: Hier hatte am Ende Andrea Filser vom SV Wildsteig die Nase vorn. Die in dieser Saison erfolgreiche Weltcupstarterin (unter anderem Bronzemedaillengewinnerin bei der WM in Cortina) schob sich nach Rang zwei im ersten Durchgang noch ganz nach vorne und holte mit einer sehr soliden Fahrt den Titel der Deutschen Riesenslalommeisterin 2021.

Allerdings profitierte sie dabei ein wenig vom Fehler der Halbzeitführenden Fabiana Dorigo vom TSV 1860 München, die nach einem groben Schnitzer gerade noch einen Ausfall verhinderte und letztlich mit Rang vier (Dritte der nationalen Wertung) hinter der Italienerin Vivien Insam und Marlene Schmotz vom SC Leitzachtal vorliebnehmen musste.

Knapp dahinter folgten Jessica Hilzinger vom SC Oberstdorf und Paulina Schlosser vom SC Kreenheinstetten. Team-Medaillengewinnerin Emma Aicher (SV Mahlstetten) verpatze ihren ersten Lauf, schob sich aber mit Laufbestzeit im zweiten Durchgang noch auf Rang sieben nach vorne.

Bei der abschließenden Siegerehrung lobte der Vorsitzende des SC Starnberg, Helge von Hirschhausen, die ausgezeichneten Verhältnisse am Götschen. »Wenn wir dürfen, würden wir gerne wieder kommen«, so sein Schlussfazit. hw

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