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Doppelsieg für Ruhpoldinger Marco Groß

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Er feierte einen Doppelsieg: Marco Groß vom SC Ruhpolding. (Foto: Wukits)

Die Nachwuchsbiathleten vom Stützpunkt Ruhpolding haben sich beim Deutschlandpokal in Kaltenbrunn hervorragend in Form gezeigt. Vor allem Marco Groß (J 18/19) und Anna Weidel (J 18/19) lieferten mit Siegen im Sprint und in der Verfolgung beeindruckende Ergebnisse ab.


So scheint vor allem Marco Groß vom SC Ruhpolding immer mehr der Dominator in seiner Klasse zu werden. »Er sticht momentan deutlich heraus und hat gute Chancen, die Qualifikation zur Junioren-Weltmeisterschaft zu schaffen«, bescheinigte ihm Stützpunkt-Trainer Tobias Reiter.

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Anna Weidel vom WSV Kiefersfelden heimste ihre zwei Tagessiege jeweils vor Marion Deigentesch vom SV Oberteisendorf ein. »Sie schießt sehr schnell und ist daher momentan einen Tick besser als die Marion, die in der Loipe schneller unterwegs ist«, erklärt Reiter. Lob vom Trainer gab es auch für Simon Groß vom SC Ruhpolding (J 16) für seine beiden zweiten Plätze. »Er muss sich noch im Stehend-Schießen stabilisieren, dann ist es perfekt.«

Immer besser in Schwung kommt Sophia Schneider vom SV Oberteisendorf die im Sprint Erste und in der Verfolgung Dritte wurde. Ähnliches gelang Marinus Veit (Kiefersfelden), der die Verfolgung gewann. Im Sprint war er nach Ansicht seines Trainers noch etwas gehemmt, weil er zum ersten Mal das »Blaue Trikot« des Führenden tragen durfte.

Aufmunternde Worte von Reiter bekamen auch Nina Slivensky (Kiefersfelden) für den ersten Platz in der Verfolgung sowie Niklas Homberg (Berchtesgaden), der nach einer Erkältung beim Wiedereinstieg in den Wettkampf zweimal Vierter wurde. Beachtlich waren auch noch der zweite Platz von Dominic Schmuck (Schleching) und der dritte Rang von Laura Schörgnhofer vom SV Oberteisendorf.

Einen Tagessieg im Sprint schaffte Matthias Dorfer (Marzoll). Zu den vielen Null-Fehler-Schießeinlagen beim Sprint unter Staffelbedingungen bemerkte Reiter, dass diese auf die drei Nachlader in diesem Rennen zurückzuführen seien. Bei der Verfolgung habe es deutlich mehr Fehler gegeben, zum einen wegen des nicht möglichen Nachladens und zum anderen wegen des Windes am Schießstand. Den nächsten großen Wettkampf haben die heimischen Skijäger nun in zwei Wochen bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Altenberg. SHu