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Doppelsieg für Joel Dufter

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Zum letzten Wettkampf des Jahres fuhr Trainer Danny Leger mit seinen Schützlingen nach Chemnitz zu der Deutschen Eisschnelllauf-Einzelstreckenmeisterschaft der Junioren. Bei widrigen Witterungsbedingungen wurden auf der Freiluftbahn jeweils die schnellsten Nachwuchsläufer über 500, 1000, 1500 und 3000 Meter gesucht.


Hoch motiviert durch seine Leistungen eine Woche zuvor beim Junioren-Weltcup in Inzell ging Joel Dufter an den Start. Seine Ziele hatte er sich dabei sehr hoch gesteckt: zwei Starts, zwei Titel. Das gelang dem 17-Jährigen problemlos. Mit einer guten halben Sekunde Vorsprung setzte sich der Inzeller am ersten Tag über die 500 Meter durch. Die 1000 Meter verliefen ähnlich gut. In 1:18,08 Minuten machte Joel seinen zweiten Deutschen Meistertitel perfekt. »Obwohl er schon einige Shorttrack- und Eisschnelllauf-Rennen in den Beinen hat, konnte Joel seiner Favoritenrolle gerecht werden«, war Trainer Danny Leger voll des Lobes.

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Auch sein Trainingskollege Florian Becker belohnte sich, kurz vor Weihnachten, mit einem tollen Rennwochenende. Der 16-Jährige landete über 500 und 1000 Meter jeweils auf Rang vier. »Bei den Einzelstreckenmeisterschaften werden die Sportler der Altersklasse 16/17 mit den 18/19-Jährigen zusammen gewertet. Die beiden vierten Plätze sind deshalb hoch einzustufen, da Florian zu den Jüngsten im Starterfeld zählt«, freute sich Leger.

Der Dritte im Inzeller Team war Moritz Geisreiter. Der 19-Jährige ging über 1500 und 3000 Meter an den Start. Trotz Regen und Wind präsentierte er sich über die Mittel- und Langstrecken gut. Am Ende sprang Rang sechs über 3000 Meter heraus, die 1500 Meter beendete er als Vierter. »Moritz hatte sehr schwere Rennen aufgrund des schlechten Wetters. Trotzdem zeigte er Kampfgeist und sicherte sich gute Platzierungen«, analysierte Leger.

Im abschließenden Team Persuit Rennen verpasste das Inzeller Trio nur knapp das Podium und wurde Vierter. Nach einer langen ersten Wettkampfhälfte geht es für die Trainingsgruppe von Danny Leger zurück nach Inzell, um dort Kraft für den zweiten Block zu tanken. Bereits Ende Januar steht der nächste Junioren-Weltcup auf dem Programm. rd