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Doppelsieg für Georg Kötzinger in Übersee

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Flott zur Sache ging es bei den Rennen im Rahmen des Stoppelcross des AMSC Übersee-Feldwies. (Foto: www.supermotogirls.de)

Zu einer gelungenen Veranstaltung wurde wieder das Stoppelcrossrennen, das der AMSC Übersee-Feldwies im Rahmen des Chiemgau-Cross-Cups in Übersee ausrichtete. In den vielen Klassen kamen gut 60 Piloten in die Wertung, wobei der tiefe Boden die Fahrten sehr anspruchsvoll machte.


Das Rennen in Übersee war der vorletzte Lauf der Serie. Deren Finale wird am kommenden Wochenende vom MSC Tittmoning-Kirchanschöring in Lanzing bei Tittmoning ausgerichtet. Am Samstag um 9.15 Uhr beginnt die Qualifikation und ab 13 Uhr das Hauptrennen, nämlich das Drei-Stunden-Enduro. Tags darauf beginnen ab 10 Uhr die Kinderrennen in den drei verschiedenen Klassen.

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In Übersee lieferte sich der Nachwuchs in den Kategorien 50 ccm, 65 ccm und 85 ccm auch schon spannende Duelle. Die kleinste Hubraumklasse gewann Alexandro Buberl vor Nico Geißler (MSC Tittmoning-Kirchanschöring) und Daniel Fichtl. In beiden Läufen und somit auch in der Tageswertung lag Kilian Soder in der Klasse bis 65 ccm vor Marc Michel. Es folgte Stephan Stockhammer (MSC TK) vor Xaver Krieg (RTC Traunstein) und Greta Sachsenröder.

Lokalmatador Linus Huber vom AMSC Übersee-Feldwies sicherte sich mit einem ersten und einem zweiten Platz (47 Punkte) den Tagessieg vor Michael Schwarz (RTC Traunstein/43). Es folgten: 3. Eric Maier; 4. Elias Leitner, MSC TK; 5. Sven Tiebel. Im Best-of-Rennen der Klassen 65 und 85 ccm setze sich abermals der Überseer Linus Huber an die Spitze. Hier folgten: 2. Kilian Soder; 3. Elias Leitner; 4. Iven Tiebel; 5. Marc Michel.

Bei den Einsteigern kam Rudolf Lechner vom MSC Tittmoning-Kirchanschöring mit einem Sieg und einem zweiten Rang auf 47 Punkte. Einmal Dritter und einmal Erster wurde Hannes Pointner (MSC Ruhpolding/45). Er verwies die Fridolfingerin Steffi Köberle auf den dritten Rang. Christoph Gstatter (MSC Ruhpolding) wurde Vierter vor Tobias Gatzenmeier (RTC Traunstein).

Für Köberle wäre mehr drin gewesen, obwohl sie diesmal mit einem Ersatzmotorrad antreten musste, da ihre 250er Honda bereits zum Verkauf vorbereitet wurde. Sie musste sich erst an die Ersatzmaschine gewöhnen und kam so »nur« auf den 9. Platz in der Startaufstellung. Doch im ersten Lauf verbesserte sie sich allmählich auf Rang 2 und lag schon knapp hinter dem führenden Rudolf Lechner. Doch dann wurde der Lauf nach einem Sturz frühzeitig abgebrochen. So war die Chance auf den Sieg dahin.

Im zweiten Durchgang stürzte Köberle – schon auf Rang 4 liegend – und setzte von ganz hinten im Feld zur Aufholjagd an. Immerhin gab es noch Rang 6 im Lauf und damit »Bronze« in der Tageswertung. Für Köberle ist damit die Saison beendet. Sie und ihre Schwester Nicole Köberle bereiten sich nun schon auf die kommende Saison vor.

Packende Duelle gab es bei den schnellen Piloten der Klasse MX I, bei denen Ruhpoldings Georg Kötzinger nach dem Sieg im ersten Rennen Rang 2 im zweiten Durchgang für den Tagessieg reichte. Gesamtzweiter wurde Ludwig Prummer (MSC Eichenried) vor Luca Sillaber, Herbert Prummer (MSC Eichenried) und Wilfried Kaiser (AMSC Übersee-Feldwies).

Kötzinger gewann auch die Klasse MX III, in der er beide Läufe zu seinen Gunsten entschied. Zweiter wurde der Traunsteiner Manfred Knappe (MSC Ruhpolding). Im Tagesklassement folgten: 3. Christian Eder; 4. Linus Huber; 5. Markus Maier (beide MSC TK). Klar vorn in der MX II lag Julian Seebacher vor Hannes Berreiter (MSC TK), Thomas Hiebl, Dennis Urbanek und Tanja Schlosser (MSC Eichenried).

Zudem gab es auch noch für die schnellen Klassen einen Best-of-Lauf. Dabei setze sich Ludwig Prummer vor Kilian Seebacher, Georg Kötzinger, Hannes Berreiter (MSC TK) und Thomas Hiebl durch.

Nun folgt mit dem »Rock´n Roots Enduro« des MSC Tittmoning-Kirchanschöring in der Kiesgrube in Lanzing der Saisonabschluss. Das Rennen wird erstmals an zwei Tagen ausgerichtet, denn es sind gut 200 Fahrer gemeldet. Die Streckenführung in Lanzing erlaubt es den Zuschauern, relativ einfach gut und viel von der Strecke beobachten zu können. who

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