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Doppel-Erfolg für die Gaßners in Sulingen

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Der Surheimer Hermann Gaßner war auch beim dritten Saisonlauf schnellster Pilot im ADAC-Rallye-Masters und gewann mit Beifahrerin Jasmin Noll aus Hungen im Mitsubishi erneut die Division zwei. (Foto: RBHahn)

Spannung bis zum Schluss: Die 29. ADAC-Rallye »Rund um die Sulinger Bärenklaue« wurde erst beim Zieleinlauf entschieden – und zwei Surheimer hatten dabei die Nase vorn: Hermann Gaßner war auch beim dritten Saisonlauf schnellster Pilot im ADAC-Rallye-Masters und gewann mit Beifahrerin Jasmin Noll aus Hungen im Mitsubishi erneut die Division zwei. Hermann Gassner jr. und seine österreichische Beifahrerin Ursula Mayrhofer feierten mit dem heckangetriebenen Toyota GT86 CS-R3 den ersten Sieg in der 2WD-Wertung (zweiradangetriebene Fahrzeuge).


Hermann Gaßner liegt damit mit nun 75 Zählern deutlich an der Spitze des ADAC-Rallye-Masters. Mit nunmehr 45 Punkten steht das deutsch-österreichische Gespann um Sohn Hermann Gaßner jr. aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz der 2WD-Wertung in der Deutschen Rallyemeisterschaft (DRM).

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Ron Schumann holt die ersten beiden Divisions-Bestzeiten

Nach dem winterlichen Auftakt im Saarland und einer wetter-wechselhaften Hessen-Rallye fiel die dritte Entscheidung in Niedersachen. 13 – teilweise neue – Wertungsprüfungen (WP) über fast 150 Kilometer mussten in Sulingen von den 102 gestarteten Teams bewältigt werden. Rund um Sulingen herrschte an beiden Rallye-Tagen strahlender Sonnenschein mit angenehmen, fast schon sommerlichen Temperaturen. Drei WPs standen planmäßig auf der ersten Etappe.

Zunächst schnappte sich Markenkollege Ron Schumann die ersten beiden Divisions-Bestzeiten. Auf der Abschluss- Prüfung konterte Hermann Gaßner und ging mit 3,9 Sekunden Vorsprung in die Übernachtungspause.

Am nächsten Morgen gab es eine Fortsetzung der Duelle an der Spitze des Feldes sowie auch in den einzelnen Divisionen. Zum Auftakt gab es eine fünf-km-lange WP, bevor es in das berüchtigte IVG-Gelände ging. Die 23,40 Kilometer auf den kleinen und verwinkelten Sträßchen in dem ehemaligen Militärdepot verzeihen nicht den geringsten Fehler. Die hohen Kanten auf den Asphaltwegen – unvorsichtig passiert – sorgen jedes Jahr für ärgerliche, zeitraubende Reifenschäden. Hermann Gaßner gab zu: »Im ersten Durchgang war ich zu vorsichtig, aber im zweiten Umlauf war fast alles perfekt.« Es sei ein beinhartes Duell mit Ron Schumann gewesen. »Meist war er immer einen Tick schneller: mal 0,2 Sekunden, mal 0,7 Sekunden. Auf der 10. WP konnten wir ihm dann 7,4 Sekunden ab- und die Führung in der Division übernehmen und bis ins Ziel erfolgreich verteidigen. Das war wieder ein hartes Stück Arbeit«, freute sich der amtierende Masters-Champion und ergänzte: »Die Zusammenarbeit mit meiner neuen Beifahrerin Jasmin (Noll) klappte von Anfang an perfekt. Es ist so, als ob wir schon jahrelang zusammenfahren würden.«

Hermann Gassner jr. testete im Laufe der Rallye noch einige technische Details an seinem Toyota GT 86 und optimierte weiter die Fahrwerkseinstellungen. Das wirkte sich sehr positiv auf die Fahrzeiten aus und endete recht vielversprechend mit dem 10. Gesamtrang und dem ersten Sieg in der 2WD-Wertung. kartha