Dominic Schmuck siegt im Sprint

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Biathlet Dominic Schmuck zeigte bei einem internen Vergleich im Rahmen einer Lehrgangsmaßnahme des DSV-Perspektivkaders in der Chiemgau-Arena eine ordentliche Leistung. Der Schlechinger gewann den Sprint und belegte in der Verfolgung den vierten Platz. (Foto: Wukits) Foto: Ernst Wukits

Bei guten Bedingungen ist in der Ruhpoldinger Chiemgau-Arena ein interner Vergleich im Rahmen einer Lehrgangsmaßnahme des DSV-Perspektivkaders im Biathlon über die Bühne gegangen. Am Start waren eingeladene Berufssportler, Behörden- und Kadersportler des DSV und seiner Landesskiverbände.


Eine herausragende Leistung bot dabei Stefanie Scherer vom SC Wall mit dem Sieg im Einzel und der Verfolgung sowie einem dritten Platz im Sprint. Die 24-jährige Landespolizistin zeigte dabei vor allem am Schießstand eine fast perfekte Vorstellung.

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»Das war schon richtig gut«, lobte Trainer Tobias Reiter die Leistung seines Schützlings. Er verwies darauf, dass die Ergebnisse der Leistungsabforderung für die Qualifikation für den IBU-Cup herangezogen werden. Außerdem galt es, sich für die Teil-Qualifikation zur Junioren-Weltmeisterschaft zu empfehlen.

Dies gelang vor allem Franziska Pfnür von der SK Ramsau. Sie gewann zum Abschluss den Verfolger. Zuvor wurde sie jeweils Zweite im Einzel und im Sprint. Ein Ausrufezeichen setzte auch Marion Deigentesch vom SV Oberteisendorf mit einem Sieg im Sprint vor Franziska Hildebrand. Im Einzel und in der Verfolgung wurde Deigentesch jeweils Sechste. Die weltcuperfahrene Franziska Hildebrand vom heimischen Stützpunkt kam im Einzel auf Rang drei und in der Verfolgung auf Platz zwei.

Eine ordentliche Leistung bescheinigte Tobias Reiter dem Schlechinger Dominic Schmuck, der sich im Sprint den ersten Platz sicherte. In der Verfolgung wurde er Vierter. Diesen Wettbewerb gewann Simon Schempp vom Stützpunkt Ruhpolding. Der 32-jährige Weltmeister kam im Einzel auf den dritten Platz, den Sprint beendete er als Sechster.

Plätze auf dem Podest aus heimischer Sicht gab es noch für Lisa Spark (SC Traunstein) und Lucas Lechner (SC Ruhpolding). Sie wurden jeweils Dritte im Sprint. Langsam zurück kämpft sich auch Stützpunkt-Biathlet Philipp Nawrath nach seinen beiden Operationen im Sommer. Im Sprint kam der Nesselwanger auf Platz zwei.

Bundesstützpunktleiter Mark Hoffmann betonte, dass alle Beteiligten sich genau an die Auflagen des Hygienekonzepts des DSV gehalten hätten. Auf freiwillige ehrenamtliche Helfer – wie zum Beispiel am Schießstand – wurde verzichtet. Zugelassen war nur ein kleiner Kreis aus hauptamtlichen Trainern und DSV-Personal. Wegen der Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie waren auch keine Zuschauer zugelassen. SHu

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