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DJK-Basketballer in der Warteschleife

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Die Basketballer stehen weiter in der Warteschleife: Wann DJK-Spielertrainer Alex Aigner (rechts, hier im Duell gegen den Schwabinger Yannik Nöthen) mit seinem Team wieder richtig trainieren darf, ist weiter ungewiss. (Foto: Weitz)

Auch die Basketballer der DJK Traunstein sind von den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie betroffen: Die Saison in der Bezirksoberliga – die DJK war beim Abbruch Tabellenvierter – wurde ja abgebrochen. Wie es in diesem Jahr weitergehen wird, ist ungewiss. Laut einem Rundbrief des Bayerischen Basketballverbands, der von Dr. Rainer König, dem Vorsitzenden des Bezirks Oberbayern unterzeichnet ist, droht eventuell sogar ein Horrorszenario. Sprich: kein Wettkampfbetrieb mehr im Jahr 2020.


Aktuell sind weiterhin die Trainingseinheiten in der Halle untersagt. Auf Freiplätzen darf hingegen jetzt wieder trainiert werden – allerdings nur unter strengen Auflagen, die einen Trainingsbetrieb aus DJK-Sicht nahezu unmöglich machen. Hier ist neben dem Mindestabstand auch die Anzahl der sich auf dem Platz befindlichen Personen (maximal fünf) festgelegt sowie Hygienemaßnahmen (Reinigung des Sportgeräts, Tragen von Mundschutz und Handschuhen, kein Kontakt) vorgeschrieben. Somit wird es einigen wenigen vorbehalten sein, den vereinseigenen Freiplatz durch Wurfübungen zu beleben und eine gewisse Treffsicherheit aufrechtzuerhalten, ist man sich bei der DJK sicher.

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Auch bei der DJK ist damit weiter Warten angesagt. Die Traunsteiner wären jedenfalls für die neue Saison optimistisch. DJK-Trainer Alexander Aigner hat nämlich zwei potenzielle Neuzugänge an der Angel, die das Team erheblich verstärken würden. Auch in der Liga, sofern sie startet, würde es interessante Duelle geben: Neue Gegner in der Bezirksoberliga sind unter anderem der FC Bayern IV, der TSV Wasserburg und der SB DJK Rosenheim II. Einziger Vorteil für die DJK aktuell ist, dass es keinen finanziellen Nachteil durch den Wegfall der Eintrittsgelder bei den Heimspielen gibt und auch keine Schiedsrichterkosten entstehen.

Bei der DJK Traunstein hofft man nun auf eine baldige Verbesserung der Situation in allen Bereichen. Man ist sich aber auch bewusst, dass die Gesundheit aller vorgeht und die Maßnahmen wegen der Ausnahmesituation unvermeidlich sind. C.H.

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