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DJK Traunstein setzt auf Tempospiel

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Bei ihm hofft man bei der DJK Traunstein, dass er wieder an die gewohnte Treffsicherheit anknüpfen kann: Matthias Magg (links), hier gegen Jonah Richardson und Christoph Hüttenkofer. (Foto: Weitz)

Die Basketballer der DJK Traunstein (8./8:11/16) erwarten am Sonntag um 16 Uhr zum vorletzten Heimspiel dieser Saison in der Hans-Dierl-Halle an der Rosenheimerstraße den Tabellenfünften TSV München Ost (5./9:10/18 Punkte). Sie wollen in derzeitiger Bestbesetzung beide Punkte holen.


Bei einem Erfolg mit mehr als zehn Punkten Vorsprung kann man sich in der Bezirksoberliga vor die Gäste setzen, da man dann im direkten Vergleich besser dasteht – denn das Hinspiel verlor man 60:70. Derzeit sind Platz 4 (Baskets Vilsbiburg II/9:10/18) und 10 (TSV Ismaning/8:12/16) durch nur einen Sieg getrennt.

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Der DJK (8./8:11) ist auch die SpVgg Altenerding (9./8:11/16) auf den Fersen, die am Samstag in Vilsbiburg keine leichte Aufgabe vor sich haben. Der TuS Holzkirchen (11./7:13/14) hat eine gute Rückrunde hingelegt, ist im direkten Vergleich mit den Traunsteinern besser, hat aber am Sonntag beim MTSV Schwabing III (6./9:11/16) eine harte Nuss zu knacken und soll auf Distanz gehalten werden. Trainer Alexander Aigner hat nach überstandener Verletzungspause seinen etatmäßigen Aufbauspieler Max Hoernes wieder im Team. Er zeigte in den vergangenen Trainings, dass nun das so bewährte Tempospiel aufgezogen werden kann, das zum Erfolg führen soll. Weiterhin sind alle Leistungsträger mit von der Partie. Sie haben die Osterpause dazu genutzt, in einigen Trainingseinheiten an der Form für die Schlussphase der Saison zu arbeiten und den Klassenerhalt zu sichern.

Das Spiel in München war in der Vorrunde von hoher Physis, denn die Mannschaft von München Ost besteht aus sehr athletischen, körperbetont spielenden Akteuren. Diese verstanden es, sowohl in der DJK-Zone, als auch aus der Distanz zu punkten. Die DJK hielt über weite Strecken gut mit, doch am Ende fehlte der nötige Biss. Zudem forderte die Foulbelastung einige Opfer.

Das will man am Sonntag unterbinden und seinerseits durch schnelles Passspiel, aber auch Distanzwürfe zum so wichtigen Erfolg kommen. Den Platzherren fehlt weiterhin Center Daniel Berger, der jedoch von Kapitän Simon Scharf, Chris Ortner und Matthias Kurzmeier vertreten wird. Man hofft, dass Mathias Magg an die Treffsicherheit früherer Spiele anknüpft und Philipp Aigner so wie in der letzten Partie couragiert punktet. Allrounder Alexander Dömel befindet sich in Topform und ist nur durch Fouls zu stoppen, was der Schlüssel zum Erfolg sein kann. Unterstützt durch die treuen Fans, sollte eine gute Leistung möglich sein. C.H.