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DJK Traunstein reist als Favorit zur DJK Otting

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Derbyzeit, die zweite: Maja-Sophie Weber (rechts, hier im Duell mit Murnaus Annabell Zekl) trifft mit der DJK Otting an diesem Wochenende in der Bezirksoberliga auf die DJK Traunstein. (Foto: Weitz)

Noch ein Spieltag steht bei den Fußballerinnen in diesem Jahr auf dem Programm – und der hat es durchaus in sich! In der Bezirksoberliga etwa kommt es zum mit Spannung erwarteten Derby zwischen der DJK Otting und der DJK Traunstein. Blickt man auf die Tabelle, ist die Favoritenrolle klar vergeben: Schließlich liegt die DJK Traunstein als Tabellenvierter (8 Spiele/14 Punkte) im vorderen Drittel des Klassements, während die DJK Otting als Drittletzter (9/6) um den Klassenerhalt zittern muss. Aber Derbys haben ja bekanntlich ihre eigenen Gesetze.


Für Ottings ist es übrigens das zweite Derby innerhalb einer Woche, denn bereits am vergangenen Spieltag gab's beim SV Saaldorf für die Truppe von Roberto Bürger einen Lokalschlager, der am Ende 1:1 endete. Für Otting war's bereits das sechste Unentschieden der Saison, dazu gab's drei Niederlagen und noch keinen einzigen Sieg. »Um ehrlich zu sein, es lief diese Hinrunde nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben«, gibt Ottings Sprecherin Micha Kurz auch unumwunden zu. »Dass es gegen Traunstein wieder schwer wird zu punkten, ist uns bewusst«, ergänzt sie und schiebt gleich noch hinterher: »Angesichts unserer Tabellensituation wäre das aber dringend nötig.«

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Das weiß man auch bei der DJK Traunstein. »Wir werden Otting also auf gar keinen Fall unterschätzen,« sagt Trainer Andreas Abfalter. »Wir müssen von Anfang an hellwach sein und unsere beste Leistung abrufen.« Er ist sich nämlich sicher: »Otting hat zuletzt auch das Glück bei den ganzen Unentschieden gefehlt.« Und man freut sich im Traunsteiner DJK-Lager auf das Spiel: »Ein Derby ist immer eine schöne Sache, betont Andreas Abfalter. Gespielt wird am Samstag um 14.30 Uhr in Otting.

Auch der SV Saaldorf ist in der Bezirksoberliga noch einmal im Einsatz. Nach dem Rückzug des SVS aus der Bayernliga hat das Team von Trainerin Gabi Butzhammer in der neuen Liga bisher eine ausgeglichene Bilanz vorzuweisen (drei Siege, drei Unentschieden, drei Niederlagen) und rangiert somit auf Platz 7 der Tabelle. Diese Position könnte Saaldorf mit einem Heimsieg am Samstag um 14.30 Uhr gegen den Rangsechsten FC Stern München II festigen.

Der TV Altötting möchte in der Bezirksliga 1 als Spitzenreiter überwintern. Die Vorzeichen dazu sind nicht schlecht. Aktuell hat der TVA bereits drei Punkte Vorsprung auf den Rangzweiten TSV Aßling. Die letzte Heimaufgabe des Jahres für Altötting sieht am Samstag um 17 Uhr das Spiel gegen den SV Schechen vor.

Die SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf muss nochmals reisen und ist am Sonntag um 14.30 Uhr beim TSV Grafing zu Gast. Mit dem bisherigen Verlauf der Runde kann die SG durchaus zufrieden sein. Mit fünf Siegen, einem Unentschieden bei drei Niederlagen steht man mit 16 Punkten auf Platz 5 und hat durchaus noch Chancen, ganz vorne mitzumischen. Dazu sollte gegen den abstiegsbedrohten Tabellenneunten aber noch ein Erfolg zum Jahresabschluss her.

In der Kreisliga 3 sinnt die DJK Nußdorf am ersten Spieltag der Rückrunde auf Revanche. Im letzten Heimspiel des Jahres ist am Samstag um 16.30 Uhr nämlich der TV 1868 Burghausen zu Gast – und gegen diesen Gegner kassierte die DJK erst vor wenigen Wochen die erste Niederlage der Saison (0:3). Gelingt der DJK ein Dreier würde sie wieder mit dem Tabellenzweiten SV Waldhausen, der sich bereits in die Winterpause verabschiedet hat, an Punkten gleichziehen. Der FC Hammerau ist am Samstag um 17 Uhr gegen die SG FFC Bad Aibling/Kolbermoor/Hohenthann im Einsatz und hofft auf Heimzähler, um einigermaßen entspannt Weihnachten feiern zu können.

Zum Abschluss der Vorrunde in der Kreisklasse 3 muss der Rangsiebte SV Neukirchen am Samstag um 14 Uhr gegen die SG Feldkirchen/Vagen ran. »Um die Vorrunde versöhnlich und mit einem positiven Ergebnis abzuschließen, sollten die Punkte am Teisenberg bleiben«, sagt Neukirchens Trainer Ralf Wildner. »Ansonsten überwintern wir in den unteren Tabellenregionen. Das entspricht nicht unseren Ansprüchen.«

Allerdings weiß Wildner auch, dass die Aufgabe gegen den Rangvierten alles andere als leicht ist und er verweist dabei auf den starken Angriff und die sattelfeste Abwehr der Gäste. Bereits in die Winterpause verabschiedet haben sich Spitzenreiter TSV Altenmarkt und die SG Oberteisendorf/Petting/Weildorf, denn die Partie zwischen den beiden Mannschaften wurde vorgezogen. Altenmarkt siegte dabei mit 4:0. SB