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DJK baut auf Geschlossenheit

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Vor einer schweren Aufgabe stehen die Basketballer der DJK Traunstein – hier Michael Aicher beim Wurfversuch – am morgigen Sonntag im Heimspiel gegen den BC Hellenen II aus München. (Foto: Weitz)

Die Basketballer der DJK Traunstein erwarten am morgigen Sonntag um 16 Uhr zu einem neuerlichen Heimspiel in der Hans-Dierl-Halle an der Rosenheimerstraße den Tabellenfünften BC Hellenen II aus München (5./8:4). Dabei wollen sie ihrem treuen Publikum wieder ein Erfolgserlebnis bieten.


Die Traunsteiner sind nach den beiden Niederlagen in Weilheim und am vergangenen Sonntag zu Hause gegen München Ost in der Bezirksoberliga auf der sechsten Position (7:6) geblieben. Sie zehren von ihrem Punktepolster, das sie sich durch eine erfolgreiche Vorrunde aufgebaut haben.

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Das Hinspiel zu Saisonbeginn verlief damals auch ohne Center Daniel Berger, jedoch noch mit dem Überraschungseffekt des Liganeulings lange Zeit aussichtsreich. Man konnte bis kurz vor dem Spielende gut mithalten, ehe es dann doch in den Schlussminuten erst zu einer 50:64-Niederlage kam.

Am morgigen Sonntag wollte Trainer Antonios Alexoudas wieder auf einen gut gefüllten Kader zurückgreifen. Doch neben dem Langzeitverletzten Alexander Aigner und Daniel Berger, dessen Einsatz unsicher ist, hat sich nun auch noch Topscorer Alexander Dömel krank gemeldet und muss pausieren.

Das kann ein entscheidender Faktor sein, denn er konnte nicht nur zahlreiche Körbe erzielen, sondern wurde auch oft nur durch Fouls gestoppt, was gegen Spielende taktisch wichtig ist. Zudem ist diesmal Flügelspieler Mathias Magg, der in der zurückliegenden Partie ein wichtiger Punktegarant war, urlaubsbedingt nicht im Team.

Die DJK’ler müssen ihren Heimvorteil ausnutzen und auf ihre mannschaftliche Geschlossenheit bauen, die ihnen schon den ein oder anderen Sieg eingebracht hat.

Die Verfolger haben von der Papierform her gesehen lösbare Aufgaben, so spielt TSV Plattling (7./5:8) beim TSV 1860 Rosenheim (10./3:9), TSV München Ost (8./5:8) empfängt Schlusslicht SpVgg Altenerding (12./1:12) und Milbertshofen II (9./5:8) erwartet die TG Landshut (11./1:12). Somit muss sich die Rumpftruppe so teuer wie möglich verkaufen, um vielleicht eine Überraschung zu schaffen. C.H.