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Die zweite »Packung« für den DEC

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Sein Treffer reichte dem DEC Inzell nicht für einen Punktgewinn: Mike Johnstone. (Foto: Wukits)

Das war ein Wochenende zum »Abhaken« für die Puckjäger des DEC Inzell in der Eishockey-Landesliga Gruppe II. Mit der 1:10-Niederlage beim SC Reichersbeuern setzte es für das Team von Thomas Schwabl nach dem 1:14 gegen Dingolfing gleich zwei zweistellige Niederlagen.


»Da haut es mir die Sicherung raus«, schimpfte Schwabl nach dem Auftritt seiner Schützlinge im Tölzer Stadion. Allerdings war er nur mit einer Rumpfmannschaft angetreten und musste sogar Torhüter Walter Märkl reaktivieren. Denn Peter Zeller (verletzt) und Sebastian Fröhlich (dienstlich verhindert) fehlten. An Märkl lag es nicht, dass es zehnmal im Inzeller Kasten klingelte. Vielmehr leisteten sich seine Vorderleute haarsträubende Fehler. Immerhin zeigten die Gäste in der Anfangsphase, dass sie durchaus Eishockey spielen können. Allerdings sorgte kurz vor der Drittelpause ein Doppelschlag der Hausherren zum 2:0. Im zweiten Drittel verkürzte zunächst Mike Johnstone auf 1:2. Bis zur zweiten Pause zog das Team von Trainer Beppo Schlickenrieder auf 5:1 davon.

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»Wir spielen eine zeitlang ordentlich, dann bricht alles zusammen und wir machen Fehler um Fehler«, schimpfte der Trainer. Er musste im Schlussdrittel machtlos zusehen, wie sein Team auseinandergenommen wurde. »Klar fehlt uns ein wenig die Substanz und die Kraft. Dann darf man aber nicht planlos ins Verderben rennen«, klagte Schwabl.

Am kommenden Samstag (18 Uhr) gastiert die SG Schliersee/Miesbach in der Max-Aicher-Arena und am Sonntag geht es nach Vilshofen. Anfang Januar beginnt die Abstiegsrunde. »Bis dahin müssen wir einiges abstellen – und das kriegen wir auch hin«, so der Trainer.

Reichersbeuern - DEC Inzell 10:1 (2:0/3:1/5:0): Tore: 1:0 (16.) Korbinian Schlickenrieder, 2:0 (17.) Sebastian Geltinger, 2:1 (25.) Mike Johnstone, 3:1 (31.) Josef Schreiber, 4:1 (32.) Tobias Reiter, 5:1 (39.) Florian Leitner, 6:1/7:1/8:1 (43./49./54.) Robert Schatton, 9:1 (58.) Florian Schmid, 10:1 (58.) Michal Telesz. SHu