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Die Weichen für die Zukunft sind gestellt

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Moritz Geisreiter wurde bei der Abschlussfeier der Eisschnellläufer des DEC Inzell von Abteilungsleiter Marcus Geppert verabschiedet. Geisreiter wird dem Verein aber erhalten bleiben und künftig den Nachwuchs trainieren. (Foto: S. Huber)

Gut besucht ist die Abschlussfeier der Eisschnellläufer des DEC Inzell in der Kritischen Akademie gewesen. Abteilungsleiter Marcus Geppert stellte in seinem Rückblick fest, dass die Kufenflitzer von den ganz Kleinen bis zu den Erwachsenen auf tolle Erfolge zurückblicken können.


Das bemerkte auch der 2. Bürgermeister der Gemeinde, Richard Hütter. Er freute sich besonders, dass gleich vier Sportler des DEC an den Olympischen Spielen in Südkorea teilgenommen haben. »Bei 4000 Einwohnern von Inzell ist das ein guter Schnitt«, meinte Hütter. Er freute sich aber auch, dass die Max-Aicher-Arena durch die Eisschnellläufer mit Leben erfüllt ist.

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Marcus Geppert konnte bei der Veranstaltung auch den stellvertretenden Eisschnelllauf-Obmann des BEV, Dieter Wallisch, und Landestrainerin Andrea Hoehse begrüßen. Mit Monika Gawenus war auch die Olympiasiegerin über die 1000 Meter von 1972 zu Gast. Sie wird in Kürze in Inzell ein Traineramt übernehmen. Zusammen mit dem erst zurückgetretenen Moritz Geisreiter wird sie sich um die ganz jungen Kufenflitzer des DEC kümmern. Gawenus wird aus privaten Gründen in die Gemeinde ziehen.

Mit ihr kommt auch das Nachwuchstalent Felix Motschmann aus Ottobrunn nach Inzell. Er wird im Herbst das CJD in Berchtesgaden besuchen. Motschmann gilt als eines der größten Talente im Eisschnelllaufen und findet mit Thomas Schmaus einen optimalen Trainingspartner in der Max-Aicher-Arena vor.

Im Rahmen der Feier verabschiedete Geppert Moritz Geisreiter. Dieser hatte nach zwölf Jahren Leistungssport seine Karriere nach den Olympischen Spielen beendet. In seinem Rückblick würdigte Marcus Geppert nochmals die Teilnahme von Roxanne und Joel Dufter, Gabi Hirschbichler und Moritz Geisreiter bei Olympia.

Aber auch der Nachwuchs zeigte herausragende Leistungen – wie etwa Thomas Schmaus. Er gewann das Viking-Race in Heerenveen, der Wettkampf gilt als inoffizielle EM im Nachwuchsbereich. Bei den Deutschen Meisterschaften der Junioren in Inzell erreichte Josephine Heimerl sowie Marie Saurler jeweils den zweiten Platz in ihrer Altersklasse. Saurler gewann den Juniorencup im Vierkampf in Berlin. Anna Oslender wurde dort Zweite. Geppert bedankte sich bei den Eltern, den Betreuern, der Stadionleitung, der Gemeinde und beim Förderverein Vision Ice. »Ohne Vision Ice wäre hier in Inzell vieles nicht möglich«, so Geppert. SHu