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Die viele Arbeit hat sich gelohnt

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Kaplan Korbinian Wirzberger (links) und Bezirksrat Georg Wetzelsperger gaben die ersten Schüsse auf der neuen Schießanlage der Feuerschützengesellschaft Teisendorf ab. (Foto: W. Huber)

Bei der Feuerschützengesellschaft Teisendorf wurde die neue Schießanlage eingeweiht und mit einem Anfangsschießen auch gleich die neue Saison eröffnet. Nach dem Gottesdienst zogen die Schützen mit der Fahnenabordnung, angeführt von der Musikkapelle Teisendorf, durch den Markt zur Schießstätte. Schützenmeister Dr. Hans Seibert ging dort kurz auf die Umbaumaßnahmen ein. An Pfingsten vor zwei Jahren erstellte Christl Egger den ersten Kostenvoranschlag für einen Umbau des Kugelfangs. Dieser war notwendig, ansonsten hätten die Schützen die Schießstatt nicht mehr benutzen dürfen.


Unzählige Stunden haben die Mitglieder der Teisendorfer Feuerschützengesellschaft damit verbracht, den Schießstand wieder auf Vordermann zu bringen. Nach der Abnahme der Schießanlage vor einigen Tagen steht dem Schießbetrieb nun aber nichts mehr im Wege.

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Lob für alle Helfer und die Sponsoren

Der Umbau war nur möglich, so Dr. Seibert, »weil wir viele Leute gehabt haben, die sehr viele Stunden Eigenleistung erbracht haben, allen voran Adolf Richter und Stefan Stutz mit seiner Mannschaft sowie Christl Egger und Max Glaser mit ihren Firmen.« Er sprach den Sponsoren, der Marktgemeinde Teisendorf sowie der Regierung von Oberbayern für den Zuschuss Dank aus.

In den Fürbitten dankte Kaplan Korbinian Wirzberger mit den Schützen Gott für die Freude am Sport, für die Kameradschaft, die dabei erlebt wird, und die Kraft, die sie daraus schöpfen dürfen. Nachdem auch der Kugelfang die kirchliche Segnung erhalten hatte und Schützenmeister Dr. Hans Seibert dort mit einem gewaltigen Böllerschuss das Schießen eröffnet hatte, durften Kaplan Korbinian Wirzberger und Bezirksrat Georg Wetzelsperger die ersten Schüsse auf der neuen Schießanlage abgeben.

Da das Schießen diesmal nur für die Mitglieder der Schützengesellschaft stattfand, hatten die einzelnen Schützen ausreichend Zeit, sich mit der neuen Anlage anzufreunden. Waren einige am Anfang doch etwas skeptisch, freuten sich dann doch alle über das gelungene Werk. Es ist schon etwas Besonderes, wenn man mit seinem Schuss die 114 Meter entfernte Scheibe treffen muss und dann auf der elektronischen Scheibe gleich den Treffer sieht.

Das Anfangsschießen klappte dann vorzüglich. Alle 34 Schützen waren mit der neuen Anlage sehr zufrieden. Das Weibi tanzt jetzt übrigens bei einem guten Schuss in der Schießstatt, nicht wie früher am Kugelfang. – Die Ergebnisse des Anfangsschießens:

Haupt stehend (18 Teilnehmer): 1. Hubert Höglauer 793-Teiler; 2. Stefan Stutz 828; 3. Heinrich Ufertinger jun. 839; 4. Manfred Krempke 1447; 5. Markus Mayer 1519. – Haupt liegend/aufgelegt (18): 1. Franz Höglauer 913; 2. Matthias Mooser 1120; 3. Heinrich Ufertinger sen. 1207; 4. Manfred Hafenmayer 1336; 5. Rudolf Grimm 1405.

Fest stehend (18): 1. Franz Höglauer 113 (Weibi); 2. Johann Huber 199 (W); 3. Josef Richter 356; 4. Stefan Stutz 460; 5. Dr. Fabian Seibert 702. – Fest liegend/aufgelegt (18): 1. Karl Wamprechtshammer 157 (W); 2. Rudolf Grimm 243 (W); 3. Adolf Richter 243 (W); 4. Franz Höglauer 367; 5. Lothar Grabner 476.

Meister stehend (18): 1. Franz Koch 49/49 Ringe; 2. Anton Stutz 49/48; 3. Hubert Höglauer 49/47; 4. Stefan Stutz 48; 5. Markus Mayer 46. – Meister aufgelegt (12): 1. Franz Höglauer 50/50; 2. Rudolf Grimm 50/49; 3. Franz Huber 49/49; 4. Manfred Hafenmayer 49/48; 5. Adolf Richter 49/48. – Meister liegend (6): 1. Lothar Grabner 49; 2. Hans Seibert 47; 3. Hans Kalsperger 46; 4. Walter Glaser 43; 5. Roman Rieger 41. wh