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Die Spannung steigt vor dem Gemeindederby

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Elias Lex hat mit der SG Chieming/Grabenstätt in der Fußball-A-Klasse II im Heimspiel gegen den SV Erlstätt eine schwere Aufgabe vor sich. (Foto: Wirth)

Am östlichen Chiemseeufer steigt die Spannung vor dem Gemeindederby: Am 16. Spieltag der Fußball-A-Klasse II empfängt die SG Chieming/Grabenstätt nämlich den SV Erlstätt, der bisher bärenstark auftritt. Eine Herkulesaufgabe hat der FC Reit im Winkl zu bewältigen, die Baumann-Elf muss beim Tabellenführer FC Bosna i Hercegovina Rosenheim ran. Das letzte Heimspiel der Herbstrunde bestreitet der TSV Übersee gegen den ESV Rosenheim, und binnen einer Woche treffen der SC Schleching und der ASV Eggstätt gleich zweimal aufeinander. Zunächst muss die Veichtlbauer-Elf zum ASV, ehe kommenden Samstag das Nachholspiel im Geigelstein-Stadion steigt.


Am morgigen Samstag stehen sich um 14.30 Uhr in Chieming die SG Chieming/Grabenstätt (7. Platz/20 Punkte) und der Tabellendritte SV Erlstätt (26) gegenüber. In diesem Derby ist der SVE der Favorit, nachdem die Elf von Johann Berdan arg schwächelt. Aus den letzten fünf Spielen gelang nur ein Sieg, der fiel aber mit dem 5:0 gegen Schleching deutlich aus.

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Der Rückschlag kam allerdings postwendend. Beim ESV Rosenheim gab es ein klares 0:3. »Derzeit ist die SG-Elf mit ihren schwankenden Leistungen nur sehr schwer einzuschätzen«, meint Erlstätts Pressesprecher Markus Felix. »Ging im Hinspiel die SG noch als Topfavorit und Tabellenführer in die Partie, so liegt die Favoritenrolle jetzt bei uns. Wir erwarten ein spannendes Match mit vielen Zuschauern.«

Erfreut war man beim SVE nach dem jüngsten 2:2 im Topspiel gegen den WSV Aschau. Im Hinspiel war die Thomas Weber/Andreas Hohenwarter-Elf noch auf verlorenem Posten und unterlag mit 0:3. Diesmal gab's nun das Unentschieden gegen den Rangzweiten und somit geht der SVE bestens gerüstet ins Derby.

Der Tabellenletzte TSV Übersee (3) hat morgen um 15 Uhr gegen den ESV Rosenheim (6./20) die Möglichkeit, doch noch ein Spiel im zweiten Halbjahr zu gewinnen. Momentan sieht es arg düster aus für die Elf von Wolfgang Neidig, der im wahrsten Sinne des Wortes nicht zu beneiden ist. Im ganzen Jahr 2018 gelang dies in bisher gespielten 22 Partien nur dreimal, das war in der abgelaufenen Saison. Gegner ist der ESV Rosenheim, der zuletzt die SG Chieming/Grabenstätt mit 3:0 nach Hause schickte. Das Hinspiel ging mit 2:0 an die Eisenbahner.

Das war auch das Ergebnis im Spiel des FC Reit im Winkl (12./8) gegen den jetzigen Spitzenreiter FC Bosna i Hercegovina Rosenheim. Allerdings wurde die Partie nicht gespielt, die Bosnier verzichteten im Hochsommer wegen Spielermangel auf die Partie. Die drei Punkte gingen am grünen Tisch in den Skiort.

Nun also treffen beide in Rosenheim aufeinander, für die Elf von Sven Baumann eine Herkulesaufgabe. Fünf von sechs Heimspielen hat der Spitzenreiter gewonnen, die »Reiter« präsentierten sich in dieser Spielzeit als schwächstes Auswärtsteam und sind noch sieglos in der Fremde. Schwer zu glauben, dass sich dies am Sonntag um 15 Uhr ändern wird.

Zur selben Zeit gastiert der SC Schleching (10./18), der immer noch die beste Auswärtsmannschaft mit 14 Punkten ist, beim Tabellennachbarn ASV Eggstätt (9./19). Dürftig war das Remis der Elf von Robert Veichtlbauer zuletzt gegen Schlusslicht Übersee, dennoch sind die Gelb-Schwarzen im Soll. Mit der Auswärtspartie beim ASV folgt am kommenden Samstag das Nachholspiel des dritten Spieltags. Damit kommt also das Rück- vor dem Hinspiel. Veichtlbauer ist guten Mutes: »Ich hoffe, dass wir in den zwei Spielen noch punkten und damit eine ruhige Winterpause verbringen können.«

Zudem begrüßt am Samstag um 16 Uhr der Tabellenzweite WSV Aschau (28) den WSV Samerberg (4./25) zum Spitzenspiel der Runde. Tags darauf um 14 Uhr hofft der abstiegsbedrohte SV Prutting (11./15) gegen die Freie Turnerschaft aus Rosenheim (8./20) auf drei Heimpunkte, die für den Klassenerhalt eminent wichtig wären. td