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»Die Resonanz ist extrem gut«

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Große Sprünge sind auch beim dritten Springturnier des Jahres auf Gut Ising gefordert – so wie hier für Basile Bettendorf mit Isaria. (Foto: Weitz)

Gut Ising ist weiter ein wichtiger Hoffnungsträger für die Pferdesportler: Bereits zum dritten Male nach dem Lockdown findet hier ein Turnier für die Springreiter statt. Von Donnerstag (10 Uhr) bis Sonntag stehen 17 Prüfungen auf dem Programm. Das sind etwas weniger als bei den vorherigen Veranstaltungen – aber dafür gibt es sogar noch mehr Meldungen. Rund 1500 Starts sind es, »die Resonanz ist extrem gut«, freut sich Turnierleiter Sepp Beilmaier.


Man habe im Vergleich zu den beiden vorherigen Turnieren (1000 bzw. 1300 Starts) einige kleinere Prüfungen weggelassen, »dafür haben wir diesmal sogar drei S-Springen.« Ein Programm, das guten Anklang findet, denn viele der erfolgreichen Reiter der vorherigen Wettbewerbe sind auch diesmal wieder mit von der Partie. Zu ihnen gehören Tina Deuerer (RV Eppelheim), die beim vergangenen Turnier ein S*-Springen gewonnen hatte, Elisabeth Meyer (RA SV Leingarten), die zuletzt zahlreiche Spitzenplätze verbucht hatte, oder Basile Bettendorf (PSV St. G. Ingolstadt-Hagau), der Sieger eines S*-Springens in der ersten Turnierwoche.

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Zahlreiche Sportler stellt der gastgebende PSC Ising. Aus der Region war zuletzt auch Franz Josef Steiner (RFV Rupertiwinkel) mehrmals gut platziert und mischt ebenso wieder mit wie beispielsweise Johann Anton Mayer (RV Seehof am Waginger See) oder Martina Sticht (PF Pertenstein).

Auch diesmal wieder gibt es zahlreiche Bewährungschancen für jüngere Pferde. So geht es unter anderem am morgigen Donnerstag (10 Uhr) mit einer Springpferdeprüfung der Klasse A* für vier- bis sechsjährige Pferde los, es folgt eine Spingpferdeprüfung der Klasse L für vier- bis siebenjährige Pferde. Den Abschluss bildet ab 15 Uhr eine Springprüfung der Klasse M*. Am Freitag (ab 8.15 Uhr) stehen in den ersten beiden Springen wieder zwei Wettkämpfe für Nachwuchspferde an. Es folgt ein M*-Springen, »für das wir sogar über 100 Nennungen haben«, berichtet Beilmaier. Ab 17.30 Uhr ist das erste Springen der Klasse S* angesetzt.

Am Samstag und Sonntag geht es ebenfalls jeweils ab 8.15 Uhr los. Am Samstag bildet ab 17.30 Uhr ein weiteres S*-Springen den Abschluss und Höhepunkt. Am Sonntag (12.30 Uhr) folgt der Große Preis – ein S*-Springen mit Stechen. Doch nach dem Stechen ist noch nicht Schluss, denn ab 15.45 Uhr findet noch eine Springprüfung der Klasse M* statt.

Auch diesmal gelten zahlreiche Vorschriften, die wegen der Corona-Pandemie zu beachten sind. So muss auch von den Teilnehmern beim Betreten des Turniergeländes (Anreise) ein Formular (Anwesenheitsnachweis) an der Eingangskontrolle abgegeben werden. Ohne Vorlage dieses Formulars ist kein Start möglich. Pro Teilnehmer mit bis zu drei Pferden ist eine Begleitperson zulässig, ab dem vierten Pferd ist eine zweite Begleitperson erlaubt.

Zuschauer und Pferdebesitzer können sich in dem ausgewiesenen Besucher- und Gastronomiebereich oberhalb des Turniergeländes aufhalten. Eine Akkreditierung ist für jede Person erforderlich. Der Veranstalter behält sich vor, den Besucherbereich temporär zu sperren, wenn die Anzahl der anwesenden Personen die Einhaltung des Mindestabstandes gefährden könnte. Auch im Gastronomiebereich auf dem Turniergelände dürfen sich Gäste aufhalten (bis zu 200), müssen sich jedoch auch registrieren lassen und die Hygieneregeln einhalten.

Weiterhin sind keine Siegerehrungen möglich. Auch auf den Abreiteplätzen (Halle, Sandplatz 1 und 2) gelten laut Ausschreibung klare Abstandsregeln, zudem dürfen sich maximal acht Reiter auf dem jeweiligen Platz befinden. Auf »Abreiteplatz 1 und 2« dürfen auch keine Sprünge absolviert werden. Erst auf dem »Abreiteplatz 3« – der sich unmittelbar angrenzend an den Turnierplatz befindet – sind Springen bzw. letzte Vorbereitungsphase erlaubt.

Dennoch: All diese Einschränkungen stören die Reiter nicht, sie sind froh darüber, ihren Sport auch im Wettkampf ausüben zu können. Die Folge: Das Turnier ist zahlenmäßig und qualitativ hervorragend besetzt, daher freut sich Turnierleiter Sepp Beilmaier: »Es tut sich was.«

Turnier-Zeitplan

Donnerstag, 10 Uhr: Springpferdeprüfung Klasse A* (4- bis 6-jährige Pferde); 12.30 Uhr: Springpferdeprüfung Klasse L (4- bis 7-jährige Pferde); 15 Uhr: Springprüfung Klasse M**.

Freitag, 8.15 Uhr: Springpferdeprüfung Klasse A** (4- bis 6-jährige Pferde); 10.15 Uhr: Springpferdeprüfung Klasse L (4- bis 7-jährige Pferde); 12.45 Uhr: Springprüfung Klasse M*; 16 Uhr: Springprüfung Klasse A* mit Stilwert; 17.30 Uhr: Springprüfung Klasse S*.

Samstag, 8.15 Uhr: Springpferdeprüfung Klasse L (4- bis 7-jährige Pferde); 10.30 Uhr: Springpferdeprüfung Klasse M* (5- bis 7-jährige Pferde); 13 Uhr: Springprüfung Klasse A**; 14.30 Uhr: Springprüfung Klasse M**; 17.30 Uhr: Springprüfung Klasse S*.

Sonntag, 8.15 Uhr: Springprüfung Klasse L; 9.30 Uhr: Zwei-Phasen-Springpferdeprüfung Klasse M**; 12.30 Uhr: Springprüfung Klasse S* mit Stechen; 15.45 Uhr: Springprüfung Klasse M*.

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