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Die Personallage bleibt angespannt

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Er wird dem TSV Waging diesmal fehlen: Stefan Mühlthaler (links), hier gegen den Ebersberger Georg Münch. (Foto: Wirth)

So abgedroschen der Satz »Ein Sieg ist Pflicht« auch klingen mag, auf den TSV Waging trifft er vor dem Heimspiel in der Fußball-Bezirksliga Ost gegen den SV Heimstetten II zu. Denn die Gäste reisen als Letzter an, die Hausherren haben seit der ersten Runde nicht mehr gewonnen. Insofern dürfen sich die Zuschauer auf ein echtes Kellerduell freuen, das heute um 14.30 Uhr angepfiffen wird.


»Durch das dritte Unentschieden in Folge treten wir etwas auf der Stelle«, hat Wagings Abteilungschef Stefan Hinterreiter richtig erkannt, »doch immerhin haben wir letzten Samstag beim 1:1 in Ottobrunn den ersten Auswärtspunkt der Saison geholt.« Schade sei vor allem gewesen, »dass Ottobrunn kurz vor Schluss auf der Linie geklärt und somit unseren Sieg verhindert hat.«

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Zudem sollte man auch nicht vergessen, dass der Punkt im Münchner Süden mit einer Rumpftruppe geholt wurde. Auch heute ist die Personalsituation der »Seerosen« sehr angespannt. Hinter dem Einsatz von Franz Eder steht weiterhin ein dickes Fragezeichen. Sicher nicht dabei sind Simon Singhammer, Veit Gröbner und Abteilungsleiter Hinterreiter selbst. Der Ex-Traunsteiner Sascha Leuendorf ist letztmals gesperrt, Stefan Mühlthaler weilt im Urlaub und Patrick Quast steht aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.

»Nichtsdestotrotz haben wir vollstes Vertrauen in unseren Kader beziehungsweise in unsere Spieler«, betont Hinterreiter. Er weiß natürlich, dass dieses Vertrauen mit einem Sieg weiter gestärkt werden könnte.

Die Heimstettener Bayernliga-Reserve sollte aber nicht unterschätzt werden, zumal sie letzte Woche einen Punkt gegen das Spitzenteam TSV Kastl verbucht hat (1:1). Zudem war die SVH-«Erste« schon gestern an der Reihe, sodass Hinterreiter sich vorstellen kann, »dass die 'Zweite' verstärkt anreisen wird«.

Gegen das Kellerkind wollen sich die Waginger endlich mit einem Dreier belohnen. »Wir müssen unsere Punkte vorrangig zu Hause machen um ins sichere Mittelfeld aufzurücken«, sagt Hinterreiter, der auch auf die Zuschauer hofft. »Denn unsere Mannschaft, die immer mit einer anderen Aufstellung antreten muss und deshalb noch nicht so eingespielt sein kann wie gewünscht, benötigt die positive Unterstützung unserer Fans.« cs