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Die Null soll wieder stehen

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Die nächste Englische Woche steht den Gelb-Schwarzen vom SV Kirchanschöring in der Fußball-Bayernliga Süd bevor. Die Elf von Trainer Michael Kostner gastiert am morgigen Mittwoch um 14 Uhr in der vorverlegten Begegnung des 14. Spieltags beim TSV 1865 Dachau, dort agiert seit Jahren Ex-Löwe Fabian Lamotte als Spielertrainer.


Für den Gastgeber gilt: verlieren verboten

In Dachau findet rund um den 15. August jährlich das legendäre Volksfest statt – und daher gilt hier für den TSV: verlieren verboten! Dachau steht derzeit auf Rang sieben der Tabelle, ging nur gegen den derzeitigen Ligaprimus aus Schwabmünchen und den starken Landesliga-Aufsteiger Türkgücü-Ataspor München als Verlierer vom Feld. Zuletzt erreichte die Lamotte-Elf ein beachtliches 1:1-Unentschieden beim SV Pullach und mit demselben Ergebnis endete das Heimspiel am vorigen Wochenende gegen den TSV Kottern.

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Für SVK-Stürmer Tobias Schild wird Dachau »wie jedes Jahr ein sehr schwieriges Auswärtsspiel«. Der TSV hätte sehr viele erfahrene Spieler in seinen Reihen, sagt Schild, die sehr unangenehm zu bespielen wären. »Aber wir dürfen ohnehin nicht auf die anderen schauen«, fordert der Dauerbrenner in der SVK-Offensive, »für uns ist immer wichtig, hinten die Null zu halten.« Und dann, ergänzt Schild, »wäre alles möglich«.

Die Null hielt beim SVK am vergangenen Wochenende beim torlosen Unentschieden gegen den TSV Schwaben Augsburg. Dabei erhielt SVK-Torwart Stefan Schönberger den Vorzug vor Dominic Zmugg und leistete zum Punktgewinn durch seinen gehaltenen Foulelfmeter durchaus seinen Beitrag.

Yasin Gürcan stößt in ein ähnliches Horn wie Schild und meint: »Am letzten Spieltag gegen Augsburg ist es uns gelungen, die Null zu halten.« Dabei habe die gesamte Mannschaft den Willen gezeigt, ein Gegentor zu verhindern. Genau diese Tugenden, so Gürcan weiter, »müssen wir am Mittwoch in Dachau auch abliefern«. Wenn er und seine Team-Kollegen es zusätzlich noch schaffen würden, bei Ballbesitz »ruhiger und zielstrebiger zu agieren«, wäre er überzeugt, »dass wir etwas Zählbares mitnehmen«.

Zuletzt gab's an der Amper ein torloses Remis

In der vergangenen Saison reichte es an der Amper für den SVK immerhin zu einem torlosen Remis, der letzte SVK-Dreier im Nordwesten Münchens liegt allerdings schon einige Zeit zurück und datiert aus dem ersten Bayernliga-Jahr der Vereinsgeschichte (2015/16). Damals gelang den Gelb-Schwarzen ein 2:1-Sieg beim TSV und damit verdarb der SVK Lamotte das Debüt als Trainer. Ein ähnliches Ergebnis würden Schild und Gürcan wohl auch am Mittwoch gerne mit nach Hause in den Rupertiwinkel mitnehmen. mw