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»Die Null soll nur hinten stehen«

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Er hofft mit dem SV Wacker Burghausen diesmal auf einen Sieg: Maurice Müller (links), hier im Zweikampf mit dem Erfurter Aykut Öztürk. (Foto: Butzhammer)

Beim Fußball-Drittligisten Wacker Burghausen ist etwas Ruhe eingekehrt.


Fünf Spiele in 15 Tagen musste die Mannschaft von Trainer Georgi Donkov zuletzt bestreiten. Nach der Nullnummer vom vergangenen Samstag in Halle hatte die Mannschaft eine Woche Zeit, um sich auf das heutige Heimspiel gegen die Stuttgarter Kickers vorzubereiten. Anpfiff in der Wacker-Arena ist um 14 Uhr.

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Hier das beschauliche Burghausen, dort die Großstadt Stuttgart. Die Voraussetzungen könnten auch vor dem heutigen Spiel nicht unterschiedlicher sein. Während die Wackerianer mit 41 Punkten im gesicherten Mittelfeld stehen und auch kritische Phasen – bedingt beispielsweise durch einige Platzverweise in den vergangenen Spielen – überstehen mussten, befinden sich die Stuttgarter Kickers im freien Fall Richtung in Regionalliga.

Auch im Verein gibt es einige Unstimmigkeiten. Nach der 0:1-Niederlage gegen Erfurt entließ die »zweite Fußballmacht« in der baden-württembergischen Landeshauptstadt Trainer Gerd Dais. 2:16 Tore und nur ein Punkt aus sieben Spielen brachten die Kickers der Abstiegszone immer näher. Und es wurde auch beim Einstand des neuen Trainers Massimo Morales bei der 0:1-Niederlage auf der heimischen Waldau im Nachholspiel unter der Woche gegen Borussia Dortmund II nicht besser. Das Resultat: Platz 18 bei noch sechs zu absolvierenden Partien.

Große Hoffnungen legen die Kickers auf Morales. Der 48-Jährige war beispielsweise bereits Co-Trainer unter Giovanni Trapattoni bei Bayern München.

Für Wacker geht es heute darum, eine Serie fortzusetzen und eine andere zu beenden. Zum einen soll – wie in den vergangenen fünf Pflichtspielen – wieder kein Gegentor bekommen werden, zum anderen warten die Wacker-Angreifer seit drei Drittliga-Duellen selbst auf ein Erfolgserlebnis.

»Obwohl es zuletzt immer zu der einen oder anderen personellen Veränderung im Abwehrverbund gekommen ist, bleibt eines festzuhalten: Unsere Abwehr steht«, zieht Wackers Geschäftsführer Florian Hahn ein positives Fazit nach den letzten Begegnungen. Allerdings gibt er auch zu, dass »momentan nach vorne ein wenig die Durchschlagskraft fehlt« und der Ausfall von Youssef Mokhtari schwer wiege.

Für das heutige Spiel ist Hahn optimistisch: »Die Null soll nur hinten stehen. Ich bin davon überzeugt, dass wir gegen den Aufsteiger treffen und die drei Punkte in Burghausen behalten werden.«

Im Vergleich zum Auftritt in der Vorwoche beim Halleschen FC hat sich die Personalsituation bei den Wackerianern kaum verändert. Fehlen wird freilich Marco Holz. Er wurde für seinen Platzverweis in Halle für drei Spiele gesperrt.

Ein Einsatz von Heiko Schwarz und Ahmet Kulabas kommt noch nicht in Frage, Mittelfeld-Stratege Mokhtari befindet sich nach seiner Blinddarm-Operation auf dem Weg der Besserung. apf