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Die Nähe zu den Athleten als Ziel

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Die stimmungsvolle Eröffnungsfeier – hier Miriam Gössner vom deutschen Team beim Einmarsch der Sportler beim Weltcup 2013 – gehört zu den Höhepunkten des Rahmenprogramms beim Weltcup in Ruhpolding. (Foto: Weitz)

Wenn die Weltklasse-Athleten in Ruhpolding beim Biathlon-Weltcup um Siege und Platzierungen kämpfen, dann soll nicht nur der Sport erstklassig sein. Auch das Rahmenprogramm soll die Zuschauer begeistern.


Und dies soll sowohl für den Wettkampfort Chiemgau-Arena als auch für den Ort Ruhpolding selbst gelten. Den Auftakt macht dabei eine Veranstaltung bei der Sportarena: Im Besucherzelt am Stadion findet nämlich bereits am 6. Januar 2014 zum »Aufwärmen« das Konzert der Spider Murphy Gang statt – gleichzeitig die einzige Veranstaltung des Rahmenprogramms, bei dem die Gäste Eintritt bezahlen müssen.

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Am Dienstag, den 7. Januar 2014 folgt die offizielle Eröffnungsfeier im Champions Park, zu der jedes Jahr Tausende von Besuchern pilgern. Hier werden wieder Teilnehmer vorgestellt, Ehrengäste begrüßt und unterhaltsame Stunden geboten.

Der Champions Park, so Herbert Ringsgwandl – der für Rahmenprogramm, Eröffnungsfeier und Siegerehrungen federführend ist – sei nach der WM »wieder etwas umgebaut« und »auf ein schönes Normalmaß« gebracht worden. Die Devise laute »klein, aber fein«.

Wichtig ist den »Machern« in Ruhpolding die Nähe zu den Athleten. Daher werden am Mittwoch, 8. Januar (Staffel Damen) und Donnerstag, 9. Januar (Staffel Herren) jeweils um 19 Uhr Autogrammstunden am Kurhaus stattfinden, ehe um 19.30 Uhr die offizielle Siegerehrung folgt.

Diese Siegerehrung findet auch an allen anderen Wettkampftagen bis einschließlich Samstag um diese Zeit in der Ortsmitte von Ruhpolding statt. »Die ersten Sechs der jeweiligen Wettbewerbe sind immer da«, freut sich Ringsgwandl. Diese Besonderheit der Siegerehrungen im Ort gebe es sonst nur noch beim Weltcup in Oberhof, betont er. Das liege zum einen daran, »dass wir mit fünf Wettkampftagen auch den längsten Weltcup haben«, zum anderen daran, dass in Ruhpolding eben auch das Interesse der Fans so riesig sei.

Offizieller Name für das Kurhaus ist in den Biathlon-Festtagen »Fanhaus«, denn hier werden den Anhängern des Sports neben den Autogrammstunden noch am Freitag (Cagey Strings Band/»eine Art Ü-30-Party«, so Ringsgwandl) sowie am Samstag »Fire 44« (eine Coverband) mächtig einheizen.

Gute Unterhaltung ist aber auch in der Chiemgau-Arena selbst geboten. Etwa zweieinhalb Stunden vor dem jeweiligen Rennbeginn legen die Sprecher Harald von Knoerzer und Geri Egger los. Sie sorgen für Unterhaltung, bieten Gewinnspiele und Verlosungen und reichhaltige Informationen zum sportlichen Geschehen. Kurz nach den Wettbewerben findet dann die »Flower Ceremony« im Stadion statt, wo die erfolgreichen Sportler schon ein erstes Mal ausgezeichnet werden – die »richtige« Siegerehrung folgt dann im Ort.

Und diesen erreichen die Fans am besten per Bus oder Bahn oder fahren zu den Shuttle-Parkplätzen. Der Rücktransport ist gut gesichert, denn von Mittwoch bis Samstag fährt um jeweils 21.30 Uhr der letzte Bus vom Ruhpoldinger Bahnhof zu den Shuttle-Parkplätzen nach Inzell. Wer mit der Bahn angereist ist, hat gegen Mitternacht die letzte Rückfahrmöglichkeit in Richtung Traunstein. »Die Verbindungen werden während des ganzen Tages verstärkt, auch die Anreise ist wieder einfach«, betont Ringsgwandl.

Weitere Details könnten Interessierte im Internet unter www.biathlon-ruhpolding.de oder bei Facebook unter dem Stichwort »beppo« erfahren, informiert er.

Und wer gar nicht nach Hause möchte oder muss (bzw. sein Quartier in Ruhpolding hat), für den ist ebenfalls gesorgt: Denn bis fünf Uhr morgens ist die Hauptstraße im Ort gesperrt, es gibt entsprechende Möglichkeiten, zu feiern. Es bleibt dann noch genug Zeit für ein gemütliches Frühstück oder ein wenig Schlaf, ehe dann wieder der Aufbruch in Richtung Chiemgau-Arena angesagt ist. Denn auch der Sport soll ja die Fans begeistern ... who