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Die nächste harte Nuss für den SVK

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Er konnte in dieser Woche krankheitsbedingt nicht trainieren: SVK-Torjäger Sebastian Leitmeier. (Foto: Butzhammer)

Zum zweiten von drei Freitagsspielen in Folge gastiert der Fußball-Landesligist SV Kirchanschöring heute um 19.30 Uhr beim SE Freising. Um vor dem Inn/Salzach-Derby gegen den SV Erlbach (Freitag, 1. August, 18.45 Uhr) nicht schon ein bisschen unter Druck zu geraten, sollten die »Anschöringer« aus der Savoyer Au unbedingt (mindestens) einen Punkt mitnehmen. In der vergangenen Saison war die Ausbeute des SVK gegen Freising eher spärlich: Dem 1:1-Remis vor eigenem Publikum stand eine 1:2-Auswärtsniederlage gegenüber.


In beiden Begegnungen war Ex-Profi Patrick Mölzl übrigens nicht dabei – und auch für das heutige Aufeinandertreffen mit der SE war er verletzungsbedingt ein Wackelkandidat. Doch gestern gab der Spielertrainer Entwarnung. Trotz eines Schlages auf seinen ohnehin kaputten Fuß, den er am vergangenen Wochenende in Hallbergmoos einstecken musste, wird der Mittelfeldlenker auflaufen können. »Letzten Freitag haben sie mich sauber zugestellt. Da sind sie mir teilweise zu zweit auf den Füßen gestanden«, sagt Mölzl rückblickend, wobei er natürlich insgeheim hofft, dass er heute etwas mehr Räume bekommt um das SVK-Spiel anzukurbeln.

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Er geht davon aus, dass er die Startformation im Vergleich zum Auftritt in Hallbergmoos »zwangsläufig« ändern muss, zumal es den einen oder anderen angeschlagenen Akteur gibt. Zu den kräftemäßig nicht auf der Höhe befindlichen Leuten gehört unter anderem auch Torjäger Sebastian Leitmeier, der diese Woche krankheitsbedingt nicht trainieren konnte.

»Da müssen wir abwarten, inwieweit es Sinn hat, ihn zu bringen«, sagt der Cheftrainer, der mit der jüngsten Darbietung seiner Elf trotz der Niederlage nicht unzufrieden war.

»Wir haben hervorragend gegen den Ball gearbeitet. Vom Gegentor abgesehen haben wir in den ersten zwei Spielen (zuvor gab es einen 1:0-Sieg gegen den FC Töging, d. Red.) nur eine hundertprozentige Chance zugelassen«, analysiert der 33-Jährige. Im Spiel nach vorne habe vielleicht ein wenig die Durchschlagskraft gefehlt. Hier müsse der eine oder andere Spieler »mehr Verantwortung übernehmen.« »Wir hatten zwar selbst mit zehn Mann – nach der Gelb-Roten Karte gegen Bernd Eimannsberger – noch drei Hundertprozentige, um in Hallbergmoos wenigstens einen Punkt mitzunehmen«, so Mölzl, »aber das hilft uns natürlich herzlich wenig, wenn wir die Dinger nicht machen.« Für die heutige Partie habe er »die Idee, die wir jetzt halt auch umsetzen müssen – dann gewinnen wir das Spiel.«

Die Hausherren haben zwar in dieser Saison noch keinen Sieg verbuchen können, doch die Punkteteilungen (jeweils 1:1) gegen die Titelmitfavoriten VfB Hallbergmoos-Goldach (in 2014 noch ungeschlagen) und TuS Holzkirchen (Vizemeister 2013/14) können sich durchaus sehen lassen.

Deshalb ist SE-Trainer Michael Schütz auch absolut zufrieden mit seiner Mannschaft. Freilich könne sie mehr, aber »gegen diese starken Gegner musst du auch erst mal punkten.« cs