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Die Kreisklasse ist das Ziel

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Vollen Einsatz zeigen wollen die Vachendorfer – hier Maximilian Loreck (rotes Trikot) gegen Berchtesgadens Christian Lindner – im Relegationsspiel gegen den SV Laufen. (Foto: Wirth)

Ein Spiel trennt den SV Laufen und den SC Vachendorf von der Kreisklasse, die der SCV diese Saison als Drittletzter abschloss. Der SV Laufen dagegen geht als Vizemeister in das heutige Fußball-Relegationsduell, das um 18.30 Uhr in Teisendorf angepfiffen wird.


»Der 2. Platz ist okay für uns. Wir wollten vor der Saison oben mitspielen, das haben wir geschafft. Den Titel haben wir durch einige unnötige Niederlagen verschenkt«, so Laufens Teamchef Hermann Lindner, der unumwunden zugibt: »Leobendorf ist verdienter Meister – die haben uns zweimal geschlagen.« Gegen den heutigen Gegner SC Vachendorf rechnet Lindner »mit einem Spiel auf Augenhöhe. Dabei entscheiden die Tagesform und die Nerven«, meint er. Den Gegner aus dem Landkreis Traunstein kennen er und sein SV Laufen noch aus der Vorsaison. Da standen sie sich im letzten Rundenspiel gegenüber – die Kicker von der Salzach gewannen mit 2:1.

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Das würde heute Abend reichen, denn der Sieger ist für die Kreisklasse 2017/18 qualifiziert. Und klar: In dieser Liga will der SC Vachendorf eine weitere Saison dranhängen. Auch wenn es personell nicht gut aussieht: »Wir haben einige Verletzte und auch ein paar Urlauber«, so Abteilungsleiter Georg Klauser.

Erst vor zwei Wochen gab es beim SCV noch einen Trainerwechsel: Fürs Finish hat Martin Maier von Markus Gastager übernommen. Er will heute Abend mit seinen Jungs die Liga halten, zumal man in Vachendorf nicht mehr damit gerechnet hatte, überhaupt noch in die Relegation zu müssen – eine sehr schwache Rückrunde ist schuld daran. »Demnach ist Laufen für mich Favorit. Die haben eine gute Saison gespielt, sind Zweiter geworden und haben folglich mehr Selbstvertrauen«, so Klauser. Er freut sich dennoch auf die Relegationskulisse: »Das ist für jeden Spieler etwas Besonderes. Wir sind motiviert und schon auch optimistisch – diese Chance wollen wir wahrnehmen.« sts

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