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Die Inzeller Vereine werden stark mit eingebunden

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Das Konzept der Special Olympics wurde in Inzell vorgestellt und den vielen Zuhörern im Inzeller Rathaus nahegebracht. Unser Bild zeigt (von links): Annett Barz (Sponsoring), Nils Collingro (stellv. Bundesgeschäftsführer), Stefanie Jenner (Öffentlichkeitsarbeit), Matthias Kolley (Projektleiter) und Inzells Bürgermeister Hans Egger. (Foto: Wegscheider)

Nach der ersten Pressekonferenz im Rahmen der Special Olympics 2015 und der Vorstellung der »Gesichter der Spiele« mit dem Weltklasselangläufer Tobias Angerer gab es nun eine Konzeptvorstellung dieser Veranstaltung Anfang März 2015 in Inzell.


Der Raum Niederachen im Rathaus war sehr gut gefüllt mit vielen Vereinsvertretern und potenziellen Helfern für diese Großveranstaltung, aber auch Sponsoren waren vor Ort, um dieses Ereignis mit ca. 2000 Teilnehmern und Organisationspersonal zu unterstützen.

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Special Olympics ist die weltweit größte, vom IOC offiziell anerkannte, Sportorganisation für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung. Gegründet wurde Special Olympics 1968 in den USA durch Eunice Kennedy-Shriver aus der Idee heraus, Menschen mit geistiger Behinderung eine Teilhabe an Sportaktivitäten und -veranstaltungen zu ermöglichen.

Inzells Bürgermeister Hans Egger begrüßte die Organisatoren und Helfer und sprach dieser Veranstaltung vom 2. bis 5.   März die Hilfe des Ortes zu. Annett Barz, die Referentin für das Sponsoring zeigte sich begeistert bei der Zusammenarbeit: »Die Unterstützung in Inzell könnte nicht besser sein. Wir freuen uns schon sehr auf die kommende Veranstaltung. Mit den Veranstaltungsorten hier haben wir die richtige Wahl getroffen.«

Große Begeisterung

Die für Öffentlichkeitsarbeit zuständige Steffi Jenner gab einen kurzen Rückblick auf die Sommerspiele 2012 in München und ein sehr bewegender Film zeigte die Impressionen von den Wettkämpfen. Es war schön anzusehen, mit welcher Begeisterung und Freude die Sportler ihre jeweiligen Wettkämpfe bestreiten.

Athleten im Vordergrund

Projektleiter Matthias Kolley stellte die Kernbotschaften der Spiele heraus. Bei der Betrachtung der Athleten soll der Sport im Vordergrund stehen und nicht die Behinderung. Das Ziel ist es, das Zusammenleben in den Kommunen zu beeinflussen und den Menschen die Möglichkeit zu geben, ihre Sichtweisen über Menschen mit Behinderung zu verändern. Bei den Special Olympics stehe klar im Vordergrund, mit den Athleten und nicht nur über sie zu sprechen.

Die Special Olympics in Inzell beginnen am Montag, dem 2. März 2015 mit der Eröffnungsfeier in der Max-Aicher-Arena und enden dort am Donnerstag mit der Schlussfeier und der Athletendisco. »Es wird sicher ein bleibendes Erlebnis für die Sportler hier in Inzell«, so Matthias Kolley.

Für die Vereine und Gruppen aus der Region gibt es viele Kooperationsmöglichkeiten wie Einbindung ins Rahmenprogramm, als Helfer bei der Veranstaltung oder der Übernahme von kleinen, eigenen Projekten. Auch den umliegenden Schulen kommt eine besondere Bedeutung zu. Schüler werden als Helfer während der Veranstaltung gebraucht. Es besteht die Möglichkeit der Teilnahme am Fanprojekt und am Rahmenprogramm. Vereine sollen bei den unterschiedlichen Wettbewerben durch Fachhelfer (z. B. Kampfgericht, Wettbewerbshelfer) unterstützen. Ebenso sind Ausrüstungen für die Sportwettbewerbe notwendig.

»Mutig mein Bestes geben«

Laut Annett Barz sind weiterhin Sponsoren erwünscht genauso wie die Mithilfe von Gastronomen, Gästehäusern und Geschäften. Die Aktion »Unterstützung für Special Olympics Sportler« wird hier großgeschrieben.

Voller Vorfreude gehen die Verantwortlichen der Special Olympics in Inzell an die Arbeit. Die Athleten sollen dabei klar im Mittelpunkt stehen, getreu dem SOD Sportler-Eid: »Lasst mich gewinnen, doch wenn ich nicht gewinnen kann, so lasst mich mutig mein Bestes geben!« hw