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Die Horror-Bilanz aufbessern

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Er nimmt mit dem SVK im Toto-Pokal die Revanche gegen den TSV Wasserburg für zwei Punktspiel-Niederlagen ins Visier: Christoph Dinkelbach. (Foto: Butzhammer)

Die Saison 2019/20 ist noch lange nicht vorbei, wird erst irgendwann im Frühjahr 2021 enden. Dennoch unternimmt der Fußball-Bayernligist SV Kirchanschöring heute einen Ausflug in die Spielzeit 2020/21. Der BFV-Toto-Pokal auf Landesebene wird nämlich diesen Jahreszahlen zugeordnet, und in der 1. Runde dieses Wettbewerbs muss das Ensemble von Trainer Seppi Weiß beim Liga-Kollegen TSV Wasserburg Farbe bekennen. Anstoß ist um 14 Uhr im Altstadt-Stadion an der Landwehrstraße.


Die Absage des Nachholspiels am vergangenen Mittwoch beim TSV Landsberg (wir berichteten) hat die SVK-Mannschaft übrigens eiskalt erwischt, denn die »Anschöringer« waren schon fast auf dem Weg an den Lech. Die Busse standen schon bereit, als Sepp Thanbichler aus dem SVK-Abteilungsleiter-Team knapp eine Stunde vor der Abfahrt der gelb-schwarzen Truppe mitteilen musste: »Spiel abgesagt – Landsberg hat einen Corona-Verdachtsfall!« Thanbichler war kurz zuvor von Bayernliga-Spielleiter Andreas Mayländer (Teisendorf) per Telefon über den Ausfall informiert worden.

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Bei den SVK-Fußballern, die sich damit größtenteils umsonst Urlaub oder freigenommen hatten, herrschte Verständnis, einfacher wird die Terminplanung dadurch aber trotzdem nicht. »Bitte nicht auf nächste Woche Mittwoch verlegen«, bat etwa Christoph Dinkelbach. In dieser Hinsicht gab es jedoch Entwarnung: So soll die Landsberg-Partie laut Tom Dengel (ebenfalls im Abteilungsleiter-Team tätig), der sich auf Mayländer bezog, nicht mehr an einem Wochentag im Jahr 2020 nachgeholt werden.

So geht’s heute im Toto-Pokal bei den Wasserburger »Löwen« weiter. In der aktuellen Saison weisen die Gelb-Schwarzen gegen die starken Innstädter (Aufsteiger aus der Landesliga Südost) eine Horror-Bilanz auf: 0:5 zu Hause, 0:2 in der Altstadt, in 180 Minuten kein Tor erzielt, keinen Punkt ergattert – dafür wollen sich die Gäste diesmal zumindest teilweise revanchieren.

Leicht werde das auf keinen Fall, vermutet Trainer Seppi Weiß, »weil Wasserburg nicht umsonst in der Bayernliga vorne dabei ist (auf Platz vier mit Aufstiegschancen, d. Red.).« Dennoch hofft der SVK-Coach, »dass wir es schaffen, in die nächste Runde einzuziehen.«

Die 0:2-Niederlage im November 2019 war im Übrigen erst Weiß’ zweites Spiel als SVK-Trainer. Sein Debüt hatte er sechs Tage zuvor beim 2:2 beim TSV Schwaben Augsburg gegeben, seinen ersten Sieg dann erst – nach einer weiteren Niederlage (1:2 gegen den FC Ismaning) – im vierten Anlauf mit einem 3:2 in Nördlingen gefeiert. cs

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