weather-image
18°

Die Hoffnung liegt auf den Staffeln

5.0
5.0
Bildtext einblenden
Sie war im Verfolgungslauf bei den Juniorinnen mit Rang 32 die beste Deutsche – nun hofft sie in der Staffel auf einen Spitzenplatz: Lisa Spark. (Foto: Wukits) Foto: Ernst Wukits

Der Nachwuchs aus Frankreich und Russland beherrscht bislang bei den Junioren-Weltmeisterschaften im Biathlon das Geschehen. Das galt bei den Wettbewerben in Obertilliach auch für die Verfolgungsläufe, weitere Siege gingen jedoch an die Schweiz und an Slowenien. Die deutschen Teilnehmer gingen im Hinblick auf Medaillen leer aus, zeigten aber wiederum einige erfreuliche Leistungen.


Zu diesen gehöre auch der 12. Platz von Johanna Puff (SC Bayrischzell) aus dem Stützpunkt Ruhpolding: Die 18-Jährige leistete sich auf der 7,5-km-Strecke bei ihren vier Schießeinlagen nur zwei Fehlschüsse und verbesserte sich vom 22. Platz nach dem Sprint auf den 12. Platz (+ 1:40,8/2) nach der Verfolgung. Selina Grotian (+ 1:03,1/3) war als Achte beste Deutsche, doch die Sportlerin des SC Mittenwald büßte ihren guten 3. Platz aus dem Sprint insbesondere durch drei Strafrunden ein. Als Elfte sorgte Nathalie Horstmann (+ 1.33,0/3 Fehler/7. im Sprint) vom WSC Ruhla für ein mannschaftlich starkes Ergebnis, Rang 27 gab es für Lea Zimmermann (SC Partenkirchen/+ 3:30,8/5).

Anzeige

Sprint-Siegerin Lea Repinc (Slowenien/21:20,8/2) verteidigte ihren Vorsprung und holte sich ihr zweites Gold. Insgesamt war es sogar schon ihre dritte WM-Medaille, denn im Einzellauf hatte sie Silber erkämpft. Zweite in der Verfolgung wurde Martina Trabucchi (Italien/+ 14,9/1) vor ihrer Landsfrau Linda Zingerle (+ 26,0/5).

Die Juniorinnen hatten 10 km zu absolvieren. Die Schweizerin Amy Baserga blieb nach ihrem Sieg im Sprint auch diesmal vorn (29:22,4/1). Zweite wurde die Norwegerin Synne Owren (+ 41,8/3) vor Rebecca Passler (Italien/+ 47,5/3). Das deutsche Quartett leistete sich zu viele Fehlschüsse. Beste des Teams war Lisa Spark (SC Traunstein/ + 3:32,3/3) auf Rang 32 vor ihrer Kollegin aus dem Stützpunkt Ruhpolding, Franziska Pfnür (SK Ramsau/+3:40,7/4). Mareike Braun (DAV Ulm/+ 3:64,4/6) landete auf Rang 35, ihre Zwillingsschwester Sabrina Braun (+ 4:27,2/3) auf dem 41. Platz.

Bei der männlichen Jugend (10 km) machte der Russe Denis Irodow (27:13,3/1) seinen Titel-Hattrick perfekt. Der 18-Jährige setzte sich vor Marcin Zawol (Polen/+ 1:27,0/2) sowie Oscar Andersson (Schweden/+ 1:34,6/4) durch. Bester Deutscher war Benjamin Menz (SVM Tambach-Dietharz/+ 2:21,9/4), der sich auf Rang 8 verbesserte. Die weiteren Ergebnisse: 11. Franz Schaser, SV Hermsdorf + 2:34,0/4; 17. Moritz Seeber, SWV Goldlauter + 3:08,3/3; 39. Arved Kühnisch, SC Hochvogel München + 4:50,3/7.

Bei den Junioren feierte Emilien Claude (Frankreich/32:16,5/3) nach dem Sprint-Sieg auch in der Verfolgung über 12,5 km den Titelgewinn. Silber holte sich sein Landsmann Eric Perrot (+ 7,7/1) vor dem Russen Michail Perwuschin (+ 14,2/2).

Nach Rang 19 im Sprint verbesserte sich Danilo Riethmüller (WSV Clausthal-Zellerfeld/+ 48,7/2) auf den 9. Platz und war somit bester Deutscher vor Philipp Lipowitz (DAV Ulm/ + 1:28,2/5). Den 26. Platz gab's für Simon Kaiser vom WSV Oberhof (+ 2:24,8/6).

Nun hoffen die deutschen Athleten, dass es in den abschließenden Staffeln noch weiteres Edelmetall geben könnte. Am heutigen Freitag sind die weibliche Jugend (11 Uhr) über 3 x 6 km und die männliche Jugend (14 Uhr/3 x 7,5 km) gefordert. Am morgigen Samstag folgen die Juniorinnen (11 Uhr/4 x 6 km) und Junioren (14 Uhr/4 x 7,5 km). Angesichts der mannschaftlich teilweise guten Leistungen könnte für das DSV-Team hier durchaus etwas drin sein.

who

Mehr aus Traunstein
Mehr aus Traunstein
Einstellungen