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Die Favoriten laufen allen davon

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Er holte sich erwartungsgemäß auch in Trostberg den Sieg: Benedikt Huber. (Foto: Weitz)

Die Favoriten haben sich in den Hauptläufen über zehn Kilometer beim diesjährigen Trostberger Alzauenlauf durchgesetzt. Schnellster Läufer war Benedikt Huber (LG Pallinger Atemnot). In 32:28 Minuten verwies er Martin Kipnick (Alz Chem/33:00) und Florian Holzinger (LG Pallinger Atemnot/33:31) auf die weiteren Podestplätze.


Noch frappierender war die Dominanz von Julia Viellehner bei den Frauen. In 36:12 Minuten war die neue Alzauenlauf-Rekordsiegerin – der diesjährige Erfolg war ihr vierter in Folge, der sechste insgesamt – kam sie über drei Minuten vor Hanna Bruckmayer (TV Altötting/39:22) und Tatiana Mitkina (Triathlon TSV Altenmarkt/39:43) ins Ziel.

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Große Spannung wollte auf der Strecke also nicht aufkommen, zu groß waren die Zeitabstände auf den vorderen Plätzen. Früh setzten sich die stärksten Läufer ab und liefen danach nur noch ein einsames Rennen gegen die Zeit. Benedikt Huber unterbot die Marke des Vorjahressiegers Josef Diensthuber (LG Gendorf Wacker Burghausen/32:59) – er trat nicht zur Titelverteidigung an – deutlich. Zudem verbesserte er sich gegenüber dem Vorjahr um mehr als zwei Minuten.

. Trotz guter 33 Minuten haderte der Zweitplatzierte Martin Kipnick, zu gerne wäre er unter die 33-Minuten-Schallmauer gelaufen. »Auf der elektronischen Anzeige im Stadion hat er kurz vor seinem Einlauf noch 32:55 stehen sehen. Leider hat es für ihn nicht gereicht. Die exakte Zeitmessung lügt nicht«, sagte der Cheforganisator des Alzauenlaufs Sepp Obergröbner dazu. Für Kipnick kann dies auch ein Ansporn sein, im nächsten Jahr noch schneller zu laufen. Obergröbner war mit dem Ablauf der 28. Austragung zufrieden. Konnte er auch, gab es doch einen leichten Zuwachs der Teilnehmerzahl zu vermelden. 430 (300 beim Hauptrennen, 130 Kinder und Schüler) in diesem Jahr, gegenüber 418 (290/128) im Vorjahr. »Es herrschten ideale Laufbedingungen. Die Strecke war auch gut in Schuss«, so Obergröbner.

Dies nutzte Julia Viellehner zum erwarteten Sieg aus. Noch beachtlicher als ihre Leistung war der zweite Platz der erst 12-jährigen Hanna Bruckmayer. Der »Lauf-Floh« verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um zwei Plätze. Bruckmayers Zwillingsschwester Pia rundete das gute Familienergebnis mit Platz elf in 44:43 Minuten ab.

Noch bevor die Hauptläufe gestartet wurden, machten sich wieder zahlreiche Nachwuchsläufer auf die 1,5 (Kinder) beziehungsweise 2,6 Kilometer (Schüler) lange Strecke. Rico Hamm (LT Zwecks da Gaudi) war wie im Vorjahr »schnellstes Kind«. Er gewann in 5:15 vor Fabian Diermeier (SVL Tacherting/5:42) und Jannick Mohendl (SV Schloßberg/5:43).

Über 2,6 Kilometer gingen 32 Schüler an den Start. Schnellster Bub war Stefan Reitmeier vom TSV Palling – er siegte vor Ferdinand Fischer (TSV Bergen) und Lorenz Egert (SC Ainring). Schnellstes Mädchen war Stefanie Walter vom TSV Brannenburg vor Cäcilie Hofmann vom TSV Bergen und Lena Koch vom SV Ruhpolding. apf