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Die Entscheidung fällt in Inzell

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Volle Ränge und spannende Kurvenkämpfe: Das können die Fans beim Eisspeedway-Grand-Prix in Inzell wieder erwarten. (Foto: Weitz)

Jetzt geht es um den WM-Titel: Die letzten zwei Grand-Prix-Tage im Rahmen der Eisspeedway-Weltmeisterschaft finden am kommenden Wochenende in der Inzeller Max-Aicher-Arena statt. Dabei kommt es zum Dreikampf um den Titel zwischen den Russen Dimitri Khomisewitsch, Dimitri Koltakow (je 138 Punkte) und Daniil Iwanow (133).


Freuen dürfen sich die Fans auf vier heimische Piloten im Hauptfeld sowie zwei Reservefahrer. Im Hauptfeld mischen Günther Bauer (Schleching), Stefan Pletschacher (MSC Ruhpolding), Max Niedermaier (Edling) und Luca Bauer (Reit im Winkl) mit, als Reservefahrer sind der Inzeller Franz Mayerbüchler und der Altfraunhofener Markus Jell dabei.

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Beste Chancen für Bauer und Pletschacher

Die besten Chancen auf gute Ergebnisse haben dabei Günther Bauer und Stefan Pletschacher. Dieses Duo überzeugte zuletzt beim Grand Prix in Assen (Niederlande) mit je einer Halbfinalteilnahme.

Bauer will in seinem sportlichen »Wohnzimmer« aber noch mehr: »Da will ich es an beiden Tagen ins Halbfinale schaffen«, verspricht er den Fans einen packenden Kampf. Zwei Halbfinals wären für ihn schon in den Niederlanden möglich gewesen, »aber da habe ich mich am ersten Tag im Duell mit dem Stefan blöd angestellt.«

Umso besser machte es hier Pletschacher, der sich damit die Halbfinal-Teilnahme sicherte. Nachdem er beim GP zuvor in Berlin erstmals einen Laufsieg eingefahren hatte, war dies eine weitere Steigerung. »Der Knopf ist aufgegangen«, jubelte der 37-Jährige schon nach dem WM-Lauf in der deutschen Hauptstadt. Nun soll in Inzell wieder »der Knopf aufgehen« für den Piloten des Teams »Stahlwerk Annahütte«.

Per Veranstalter-Wildcard ist in Inzell Luca Bauer dabei. Der Sohn von Routinier Günther Bauer hat schon gezeigt, dass er ein flottes Tempo vorlegen kann. Doch gegen die Weltspitze geht es für den 17-Jährigen vorwiegend darum, Erfahrungen zu sammeln.

Weil der für den GP qualifizierte Manfred Seifter (Österreich) fehlt, ist in Inzell auch Max Niedermaier wieder mit von der Partie. Er war nach der knapp verpassten WM-Qualifikation vom Weltverband auf Nummer 1 der Ersatzfahrer-Liste gesetzt worden. An Nummer zwei wurde Antonin Klatovsky (Tschechien) gesetzt. Dieser rückt in Inzell für den angeschlagenen Antti Aakko (Finnland) nach.

Während es hier nach der Qualifikations-Leistung geht und die Ersatzfahrer das komplette GP-Wochenende absolvieren dürfen, kommen die Reservefahrer nur dann zum Einsatz, wenn vor Ort ein Pilot für einen oder mehrere Läufe ausfällt.

Daher bestimmt über diese Positionen der Veranstalter. Die ausrichtende DMV-Landesgruppe Südbayern benannte dabei ihre zwei Fahrer Markus Jell und Franz Mayerbüchler. Dieses Duo absolviert das komplette Training (Freitag, 13 Uhr) und muss bei den Rennen im Falle eines kurzfristigen Ausfalls schnell parat stehen.

»Hurricanes« bei der WM-Party

Neben den Rennen im Grand Prix IX (Samstag, 17 Uhr) und Grand Prix X (Sonntag ab 14 Uhr) steht für die Fans noch ein interessantes Rahmenprogramm parat. Dazu gehören die Möglichkeit, das Fahrerlager zu besuchen (Samstag ab 15 und Sonntag ab 12 Uhr) sowie die WM-Party mit der Inzeller Kult-Rockband »the Hurricanes«. Diese rocken am Samstag ab ca. 20 Uhr in der Sporthalle der Max-Aicher-Arena mächtig los. Mächtig »rocken« wollen aber auch die Lokalmatadoren die Rennen – und diese sind ja das Hauptereignis. who