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Die »entscheidenden Spiele« für Traunstein

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Fabian Reff (rechts) will mit dem SB Chiemgau Traunstein II den Abstand zu den Abstiegsplätzen vergrößern. Der FC Bischofswiesen mit Mario Rechtenbach ist auch noch nicht sicher und muss gegen den SV Oberteisendorf einen Sieg nachlegen. (Foto: Weitz)

Vier Mannschaften sind in der Fußball-Kreisklasse IV bereits heute Abend gefordert – wenn das Wetter nicht wie am vergangenen Spieltag für Ausfälle sorgt...


Der SC Inzell (2. Platz/43 Punkte) muss um 18.15 Uhr bei Verfolger ASV Piding (3./34) antreten. Außerdem empfängt der SB Chiemgau Traunstein II (11./19) um 19 Uhr den SC Vachendorf (9./24).

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Inzells Spiel am vergangenen Wochenende wurde zwar verlegt, die Mannschaft war aber am Montag noch beim SC Anger im Einsatz – nach dem 2:2-Unentschieden ist Spitzenreiter Surheim bereits 6 Punkte entfernt. Der Abstand zu Verfolger Piding ist zwar mit 9 Zählern noch größer, trotzdem will Inzell den Drittplatzierten mit einem Sieg weiter auf Distanz halten.

Der SB Chiemgau Traunstein II muss gegen Vachendorf den Abstand zu den Abstiegsplätzen vergrößern, um nicht wieder in die Gefahrenzone abzurutschen. »Das Derby hat natürlich eine gewisse Brisanz«, sagt Traunsteins Trainer Gerry Straßhofer. »Außerdem haben wir aus dem Hinspiel noch eine Rechnung offen.« Das gewann Vachendorf nämlich deutlich mit 5:0. Die Traunsteiner wollen zeigen, »dass wir gut aufgestellt sind und der Sieg gegen Inzell keine Eintagsfliege war«.

Einfach wird das aber nicht: »Das wird richtig, richtig harte Arbeit für uns«, sagt Gerry Straßhofer. »Jetzt kommen die entscheidenden Spiele und wir wollen uns ein wenig Luft verschaffen.« Schließlich haben die Traunsteiner nur 2 Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang, den momentan der SV Ruhpolding belegt (12./17) – das Kellerduell wurde vom vergangenen Wochenende auf den kommenden Dienstag (19.30 Uhr) verlegt.

Bevor sich der SBC II und Ruhpolding direkt messen, muss der SVR am Samstag um 15 Uhr selbst einen Verfolger auf Distanz halten: Beim TSV Berchtesgaden (13./14) geht es für beide Mannschaften um wichtige Punkte im Abstiegskampf. Die Gastgeber haben zwar 3 Zähler weniger auf dem Konto als der SVR, aber auch noch ein Spiel weniger absolviert. Ruhpolding ist zudem das schlechteste Team der Rückrunde und hat in der zweiten Saisonhälfte erst einen Punkt geholt.

Noch enger wird es aber für Schlusslicht Freilassing. Der ESV II empfängt am Samstag um 13.45 Uhr den SC Anger (5./33) – auch die Gastgeber haben in der Rückrunde noch keinen Erfolg gefeiert und sind zudem die schlechteste Heimmannschaft der Liga, auf dem eigenen Rasen gab es erst einen Sieg, vier Unentschieden und vier Niederlagen.

Für die Zweite Mannschaft des SV Kirchanschöring (8./25) läuft die zweite Saisonhälfte ebenfalls nicht nach Plan: Der SVK II hat erst einen Sieg geholt. Beim ASV Grassau (7./27) haben die Kirchanschöringer am Samstag um 15 Uhr aber die Möglichkeit, den Platz in der Tabelle mit den Gastgebern zu tauschen. Bereits am Dienstag steht dann ein weiteres Spiel für den SV Kirchanschöring II an: Er empfängt um 18.30 Uhr mit dem ASV Piding den momentanen Tabellendritten.

Der dritte Platz ist inzwischen auch für den TSV Fridolfing (4./33) in Reichweite – allerdings hat der TSV am Samstag um 15 Uhr Spitzenreiter BSC Surheim (49) zu Gast und weiter mit großen Personalproblemen zu kämpfen: Nun fällt auch Seppi Pallauf wegen einer Blinddarm-OP aus. »Derzeit haben wir nur sechs einsatzfähige Spieler im Kader der Ersten Mannschaft«, sagt Fridolfings Trainer Bernhard Zeif. »Trotzdem wollen wir die restliche Saison anständig zu Ende bringen und für die neue Saison schon an Abläufen und Automatismen arbeiten.«

Dabei sind die Gäste auch so schon eine harte Nuss: Surheim musste in der Rückrunde noch keine Niederlage einstecken und ist als bestes Auswärtsteam der Liga in der Fremde bisher ungeschlagen. Die Mannschaft hat zudem erst 25 Gegentore kassiert – so wie Inzell verfügt Surheim damit über die beste Defensive der Liga. Mit einem 4:3-Sieg in Oberteisendorf hat Surheim seine Tabellenführung zuletzt weiter ausgebaut.

Der SV Oberteisendorf (6./31) hat zwar am Samstag um 16 Uhr beim FC Bischofswiesen (10./24) eine vermeintlich einfachere Aufgabe zu lösen. Die Gastgeber haben am vergangenen Wochenende aber zu Hause den ASV Grassau mit 6:0 abgeschossen und würden sicherlich gerne gleich den nächsten Heimsieg einfahren, um den Abstand zur Abstiegszone weiter auszubauen.

Dort steckt weiterhin der TSV Traunwalchen in der Fußball-Kreisklasse III fest. Das Tabellenschlusslicht (9 Punkte) empfängt am Sonntag um 15 Uhr den TuS Kienberg (9./19). Der sichere Platz 10 ist mit 9 Zählern Abstand für Traunwalchen zwar schon fast unerreichbar, aber einen kleinen Lichtblick gibt es vor der Partie: Kienberg ist die schlechteste Rückrundenmannschaft der Liga, hat bisher erst einen Punkt geholt – der TSV immerhin schon 4, zudem hat Traunwalchen bisher nur auf dem eigenen Rasen gepunktet. jom