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Die Eisarena wird zur Motorarena

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Flott in Fahrt: Dieser Audi S1 Quattro E2 mit 600 PS wird bei der Motorarena in Inzell rund ums Stadion für flotte Fahrten sorgen.

Eisschnelllauf, Eishockey und Eisspeedway – das ist einem in der Inzeller Max-Aicher-Arena schon vertraut. Doch am Samstag, dem 2. September (Beginn: 16 Uhr) hält dort eine neue Art der Veranstaltung Einzug:


Bei der ersten sogenannten Motorarena Inzell werden Supermoto-Motorräder, Rallyefahrzeuge, extrem schnelle Karts mit Gangschaltung sowie Trial-Motorräder zu bewundern sein. Fünf Stunden lang werden – jeweils im 15-minütigen Rhythmus – die Protagonisten dieser vier Disziplinen die Eisarena zur Motorarena machen.

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Bekannte Namen aus der Region sind besonders bei den Supermoto-Maschinen vertreten. Der Inzeller Peter Mayerbüchler ist hier ebenso am Start wie die beiden schnellen Fridolfingerinnen Nicole und Steffi Köberle. Nicole Köberle belegt derzeit sogar im Grenzland-Cup in der Klasse Amateure Beginner mit über 40 Piloten den 5. Gesamtplatz. Mayerbüchler fährt in der schnellsten Klasse Prestige ebenfalls vorne mit. Ebenso in der Max-Aicher-Arena dabei ist der Inzeller Georg Kötzinger, der im Chiemgau-Cross-Cup regelmäßig Spitzenplätze einfährt.

Bei den Trial-Piloten dürfen sich die Fans auf einen ehemaligen Straßenrennfahrer freuen: Der Deutsche Meister Christian Kellner (Waging) ist nun in dieser spannenden Disziplin mit seinen Teamkollegen vom TC Muckham am Start und zeigt mit ihnen, wie sich Hindernisse mit dem Motorrad »spielend« überwinden lassen. »Und die Schaltkarts sind richtig schnell: Die beschleunigen in drei Sekunden von Null auf Hundert«, betont Veranstalter Wolfgang Fousek.

Der Ruhpoldinger möchte die Motorarena als Rennveranstaltung etablieren – doch die erste Auflage am 2. September ist (noch) »nur« ein Demonstrationswettkampf. Es geht dabei darum, wichtige Erfahrungen hinsichtlich der Streckenmöglichkeiten, der Auflagen und der organisatorischen Art zu sammeln.

Klar ist schon jetzt: Gefahren wird zwar in der Halle, aber nicht direkt auf der Eislaufbahn, sondern etwas weiter innen, »weil wir zu viel Abrieb erzeugen würden und die Reinigung zu schwierig wäre.« Die Supermoto-Artisten haben allerdings – zumindest bei gutem Wetter – zusätzlich eine kleine »Schleife« außerhalb des Stadions (bei der Fahrerlagerkurve) vor sich.

Ein besonders Spektakel wird unter dem Stichwort »Rallye und Drift« geboten. Absoluter Höhepunkt werden hier die »Demo-Fahrten« zu jeder vollen Stunde des Audi S1 Quattro E2 mit 600 PS rund ums Stadion sein. Dieses Fahrzeug war vor 30 Jahren in der spektakulären »Rallye Gruppe B« in der Rallye-Weltmeisterschaft das »Maß aller Dinge«.

Ebenfalls zu jeder vollen Stunde fahren ab 16 Uhr (bis 21 Uhr) zehn spezielle weitere Fahrzeuge unter dem Motto »Drift« um die Arena. Je 15 Minuten später sind dann die Schaltkarts zu bewundern, wiederum 15 Minuten später sind die Trial-Artisten an der Reihe.

Um 16.45 Uhr (und danach ab 17.45/ 18.45/19.45/20.45 Uhr) werden die Supermoto-Fahrer unter der Leitung von Heiner Köberle (AMC Freilassing) ihr Können zeigen. Parkplätze stehen an der Max-Aicher-Arena zur Verfügung.

Läuft alles wie erhofft, soll bereits im Mai 2018 dann eine »echte« Rennveranstaltung in der Arena stattfinden. Für Fousek selbst steht schon am Wochenende 9./10. September mit der »Motorzone« in Seebruck die nächste Herausforderung auf dem Programm. Doch erst einmal gilt seine Konzentration der Motor-arena in Inzell ...

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