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Die Abschlussfahrt führt nach Vilshofen

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SVK-Abteilungsleiter Gerhard Feil und Sportlicher Leiter Sepp Thanbichler freuen sich mit Andreas Siegel – er kehrt vom SV Laufen nach einem Jahr Gastspiel wieder an die Ache zurück – über den ersten externen Neuzugang für die kommende Spielzeit.

Es geht dem Saisonende entgegen, auch beim Fußball-Landesligisten SV Kirchanschöring, der heute zum Saisonabschluss im niederbayerischen Vilshofen seine Visitenkarte abgibt und darauf aus ist, den momentanen fünften Rang zu untermauern.


Dafür reicht den Gelb-Schwarzen ein Punkt beim FC, der im Gegensatz zum SVK wohl auf zittrigen Knien antreten wird. Grund dafür: Vilshofen verliert im Falle einer Niederlage und eines Plattlinger Sieges den Relegationsplatz und muss direkt in die Bezirksliga.

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Sorgen dieser Art muss man sich auf Kirchanschöringer Seite seit einigen Wochen nicht mehr machen, dafür hat man mit einer bärenstarken Rückrunde – seit dem Winter ist die Equipe von Günter Heberle und Sepp Aschauer das drittbeste Team in der Landesliga Südost – gesorgt. 53 Punkte stehen zu Buche, die in der Endabrechnung Platz fünf vor dem Kirchheimer SC (50 Punkte) bedeuten. Dies ist das beste Ergebnis der Vereinsgeschichte. Diesen Rang unter den besten Fünf will man an der Ache keinesfalls teilen, zumal als weiterer kleiner Ansporn 50 Liter Bier von der SpVgg Plattling – für den Fall, dass die »Anschöringer« der SpVgg Schützenhilfe leisten – winken.

Um solch komfortable Verhältnisse auch in den kommenden Jahren zu gewährleisten, wird beim SVK weiterhin hart gearbeitet. Die Personalplanung ist in vollem Gange. So muss man das nächste halbe Jahr unter anderem auf Christian Jäger verzichten, da der zweitgefährlichste Akteur der Gelb-Schwarzen – 10 Treffer stehen auf dem Konto des Eigengewächses – sich studienbedingt fernab der Heimat befinden wird. Ähnlich wie der Trostberger Sebastian Wasner, der im Halbjahr zum Studium nach Berlin abwanderte.

Die Folge: Neben den bereits gewonnenen Zusagen der ambitionierten U-19-Akteure Manuel Omelanowsky, Tobias Schild, Max Felber, Jakob Unkner und Marinus Hillebrand – die zwei Letzteren sammelten bereits kurzzeitige Landesligaeindrücke – wird sich neben Leitmeier, Sturm und Co. auch wieder der ein oder andere externe Neuzugang einreihen.

Einen gibt es übrigens schon jetzt zu verkünden: Andreas Siegel beendet sein einjähriges Engagement beim Kreisligisten SV Laufen und kehrt an die Ache zurück. »Das ist für uns immer ein erfreuliches Signal, wenn Spieler den Weg zurück zu uns einschlagen. Andi ist ein Spieler mit Talent. Wir wünschen ihm, dass er sich nun beim zweiten Anlauf voll durchsetzen kann«, so Gerhard Feil, der stellvertretend für seine Nebenmänner in der Abteilungsleitung sprach.

Die Philosophie, aus jungen Spielern aus dem eigenen Stall und ausgewählten Neuzugängen von regionalen Vereinen eine schlagkräftige Truppe auf die Beine zu stellen, führt der SV Kirchanschöring also fort. Rund 40 Prozent der in der aktuellen Spielzeit Eingesetzten haben in ihrer Laufbahn die JFG Salzachtal durchlaufen.

Auch in Vilshofen werden mit Michael Obermeier, Christian Jäger, Max Sturm, Lukas Hoyer und Max Vogl wieder einige am Start sein. Ansonsten schickt man sich an, eine gelungene Spielzeit mit einem Sieg abzurunden. Schließlich will man bei der Heimkehr in den Kirchanschöringer Achenpark – dort werden Fans und auch der Großteil des Teams das Champions-League-Finale verfolgen – einen abschließenden Dreier im Gepäck haben. bts